Sunday, December 4, 2022
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Iran: 13 Menschen an einem Tag hingerichtet, sechs Gefängnisinsassen sterben wegen der miserablen Zustände

Die Henker der iranischen Regimes haben mindestens 13 Gefangene am Sonntag, dem 19. Oktober 2014, im Gefängnis Ghezel-Hessar in Karaj,

und in den Zentralgefängnissen in Täbriz und in Rasht erhängt.

Der 18jährige Fardin Jaafarian wurde im Gefängnis in Täbriz für ein Verbrechen hingerichtet, das er mit 14 Jahren begangen haben soll.

Eine Gruppe von acht Häftlingen wurde im Ghezel-Hessar Gefängnis erhängt und eine weitere Gruppe von vier im Gefängnis in Rasht hingerichtet.

Gleichzeitig haben mindestens sechs Gefangene ihr Leben durch die grausamen Zustände in einem Todeslager und durch inhumane Behandlung der Henker verloren.

Die Männer wurden  in der Stadt Bandar Abbas im Rahmen von Massenverhaftungen  festgenommen, die  vom 12. bis 17. Oktober in der Stadt unter dem Vorwand des Kampfes gegen Drogen durchgeführt wurden. Alle wurden in dem Lager Jabal-Bor in dem Bezirk Bissim der Stadt interniert.

Ferner wurden mindestens fünf Gefangene, die eine Hinrichtung zu erwarten haben, im Zentralgefängnis von Urumyeh am 18. Oktober in Einzelhaft gebracht.

Zudem verteidigen Amtsinhaber des iranischen Regimes weiterhin die Verletzung von Menschenrechten.

Als Kommentar zu den letzten Berichten internationaler Organisationen über die Verletzung von Menschenrechten im Iran, äußerte Sadegh Larijani, der Chef der Justiz der Mullahs: „Je mehr sie uns angreifen in Bezug auf die Sache der Menschenrechte, desto entschlossener werden wir die Urteile vollstrecken“, ist einem Bericht der Internetseite YJC des IRGC zu entnehmen.

Sekretariat des Nationalen Widerstandsrats Iran 

21. Oktober 2014