Friday, December 2, 2022
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IRAN: 32 Häftlinge hingerichtet, darunter zwei Frauen; drei Hinrichtungen waren öffentlich

NWRI – Die Maschinerie der Hinrichtung und Folter kommt unter der Herrschaft des geistlichen Regimes nicht zum Halt. Sie fordert ihre Opfer in verschiedenen Städten. Am 9. August wurde Sirvan Najavi, ein kurdischer politischer Gefangener, von den Henkern des Regimes in Tabriz erhängt; auch andere Straßen,

Plätze und Gefängnisse des Landes wurden zum Schauplatz von Erhängungen.

Am 9. August wurden zwei junge Männer, der eine 24, der andere 25 Jahre alt, im Hafez-Kreis der Stadt Mashhad hingerichtet. Am 3. August war ein Häftling in Eghlid, Provinz Fars, öffentlich hingerichtet worden.

Am 19. August wurde die Gefangene Fatemeh Haddadi, 39 Jahre alt und Mutter eines acht Jahre alten Mädchens, im Gohardasht-Gefängnis in Karaj erhängt. Davor war Paridokht Mowlaee, 43 Jahre alt, Mutter eines Kindes, am 29. Juli im Ghezel-Hesar-Gefängnis erhängt worden, nachdem sie von der Beratungshalle des Gharechak-Gefängnisses in Varamin verlegt worden war.

Am 12. August wurden drei Häftlinge im Gohardasht-Gefängnis in Karaj und im Zentralgefängnis von Sanandaj ein 20 Jahre alter Kurde hingerichtet. Am 4. August wurde ein 27 Jahre alter Häftling namens Hossein Bozorgnejad im Zentralgefängnis von Isfahan erhängt. Ebenso am 4. August wurden sieben Häftlinge in den Gefängnissen von Rafsanjan und Yazd erhängt. Am 3. August wurde der Kurde Mansour Yousefi im Gefängnis von Orumiyeh hingerichtet, ebenso am 1. August drei Häftlinge im Zentralgefängnis von Rasht. Am 28. Juli fand im Zentralgefängnis von Qom eine Massenhinrichtung von 10 Häftlingen statt. Alle diese Hinrichtungen gehören zu den Verbrechen, die die vom Regime errichteten Mauern der Repression und Zensur überwunden haben und der Öffentlichkeit bekannt wurden. 

Unterdessen wurden zwei Häftlingen im Zentralgefängnis von Mashhad brutal Hand und Fuß amputiert. (Staatliche Medien am 3. August)

Amnesty International erklärte mit Bezug auf die schockierende Statistik von 700 Hinrichtungen in den ersten sechs Monaten des Jahres am 23. Juli: „Die maßlose Zahl von Hinrichtungen in der ersten Hälfte dieses Jahres zeichnet ein düsteres Bild der Maschinerie, mit der der Staat seinen geplanten und juristisch sanktionierten Massenmord verübt.“

Der religiöse Faschismus, der den Iran beherrscht und vom iranischen Volk als „Pate von ISIS“ bezeichnet wird, steigert angesichts zunehmender öffentlicher Unzufriedenheit und öffentlichen Hasses das Ausmaß von Hinrichtung, Folter und Repression.

Sekretariat des Nationalen Widerstandsrates Iran

14. August 2015