StartNachrichtenMenschenrechteIran: Armselige Bedingungen im Zahedan Gefängnis und Druck auf Insassen

Iran: Armselige Bedingungen im Zahedan Gefängnis und Druck auf Insassen

NWRI – Wie Berichten zu entnehmen ist, ist das Gefängnis in der Stadt Zahedan (Südostprovinz) mit 2000 Insassen und mehr als 350 Häftlingen im Todestrakt in einem sehr armseligen Zustand, der sich zudem  zunehmend verschlechtert. Die Lage der Versorgung mit Nahrungsmitteln und medizinischer Fürsorge ist mangelhaft und unzureichend in dieser Strafanstalt

Trotz des Mangels an medizinischen Vorkehrungen innerhalb des Gefängnisses gibt es kaum die Möglichkeit, dass Patienten aus der Haftanstalt heraus ins Krankenhaus gebracht werden, weil das Büro des Anklägers und die Wachmannschaften im Gefängnis nicht kooperativ sind.
Ein Insasse äußert dazu: „Obwohl Trakt 3 des Gefängnisses eine Kapazität von 290 Leuten hat, hat die Gefängnisverwaltung mehr als 350 Gefangene in diesem Trakt untergebracht. Trotz dieser hohen Belegung gibt es nur 8 Toiletten und 3 Waschräume dort. Es gibt im Winter kein warmes Wasser und mehrmals am Tag wird das Wasser überhaupt abgestellt“.
„Meistens riecht das Essen schlecht und es gibt für kranke Insassen keine medizinische Versorgung oder Behandlung. Den Gefangenen wird nicht erlaubt,  ihren Trakt zu verlassen  und in andere Trakte oder Abschnitte zu gehen“, ergänzt er.