Tuesday, December 6, 2022
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Iran: Bereits 21 Erhängungen im Jahr 2017 – 26 Gefangenen steht die Hinrichtung kurz bevor

Am 11. Januar richtete das unmenschliche Mullahregime einen Gefangenen im nordwestlich von Teheran gelegenen Gefängnis Urmia hin. Am Tag zuvor wurde bereits im ebenfalls nordwestlich Teherans gelegenen Gefängnis Maraghe ein Gefangener erhängt. Am 8. Januar wurden zwei Gefangene in der Stadt Sarpol Zahab in der Provinz Kermanshah im westlichen Iran öffentlich erhängt.

Ihnen wurde Diebstahl zur Last gelegt. Jugendliche werden öffentlich erhängt zu einer Zeit, da hohe Dienstträger des Regimes, Verwandte und enge Freunde von ihnen in die schwersten Unterschlagungsfälle der iranischen Geschichte verwickelt sind. In einem Fall beläuft die Unterschlagung sich auf fast 3 Milliarden Dollar. Die sich solchen Diebstahls, solcher Plünderung des dem Iran von Gott gegebenen Reichtums schuldig machen, leben in Sicherheit und werden nicht zur Verantwortung gezogen.
Vom 1. Januar bis heute sind mindestens 21 Hinrichtungen registriert worden.
Inzwischen, genauer: in den letzten Tagen sind im Zentralgefängnis der Provinz Karaj und im Gefängnis Gohardasht, in derselben Provinz gelegen, 22 Gefangene zur Vorbereitung auf ihre Hinrichtung in Einzelhaft verlegt worden. Vier Insassen des Gefängnisses Maraghe sollen in Kürze hingerichtet werden. Der iranische Widerstand ruft internationale Menschenrechtsorganisationen dringend auf, diesen 26 Gefangenen das Leben zu retten.
Der iranische Widerstand ruft alle Menschen im Iran, besonders die tapfere Jugend auf, gegen die barbarischen Hinrichtungen zu protestieren und sich zur Unterstützung der Angehörigen der Hingerichteten sowie der Gefangenen zu erheben.
Sekretariat des Nationalen Widerstandsrates Iran
11. Januar 2017