Wednesday, February 1, 2023
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Iran: Die Rede von Soleimani spiegelt die Angst des Regimes vor einheimischen Widerstand und internationalem Druck wieder

Von Shahin Gobadi

Der oberste Führer des iranischen Regimes, Ali Khamenei, hat Angst vor der Fortsetzung der Volksaufstände und der immer mehr steigenden Rolle des iranischen Widerstandes und der Volksmojahedin Iran (PMOI/MREK) sowie ein Ende der Beschwichtigungspolitik gegenüber Teheran in den USA und in aller Welt.

Daher wies er den Anführer der Quds Force in den Islamischen Revolutionsgarden (IRGC) an, eine Show mit hohlen Drohungen und Stärke abzuhalten, um die Moral der desillusionierten Truppen des Regimes zu stärken, die sich steigender Bedrohungen für die Integrität des Regimes ausgesetzt sehen, sowohl im Land als auch im Ausland.

Soleimani zeigt seine Angst vor der Rolle der PMOI und der gewählten Präsidenten der iranischen Widerstand. Er beschreibt die US Politik gegenüber dem Iran als Vertrauen auf die PMOI und Maryam Rajavi. Damit zeigt er seine Angst vor einer steigenden Glaubwürdigkeit des Widerstandes im Ausland und Inland und die steigende Angst des Regimes vor internationalem Druck und Isolation. 

Weiter sagt er:“ Wir sind näher, als ihr denkt und erinnert euch daran, dass die Quds Force und ich nicht die ganze Armee sind, die sich unserem Feind entgegenstellt. Ihr wisst, wie stark der Iran bei unkonventionellen Kriegen ist“.

„Es vergeht nicht eine Nacht, in der wir im Bett liegen und über unsere Vernichtung nachdenken“, ergänzte er.

In der vulgären und beleidigenden Sprache von Soleimani wird offensichtlich, dass das Regime seine Balance verloren hat und seine Angst über die Politik des obersten Führers und dem Präsidenten gegenüber der USA und den Aussagen des US Präsidenten damit zu verdecken versucht. Dennoch macht Soleimani deutlich, welch fragilen Status das Regime im Falle der Sanktionen hat und er sagt:“ Wir stehen vor einem ungleichen Krieg, in dem es alle möglichen Arten von Sanktionen geben wird. Mit dem Feind zu verhandeln, bringt nichts anderes, als aufzugeben.“

Die Aussagen von Soleimani machen deutlich, dass er nostalgisch den Jahrzehnten der Beschwichtigung durch die USA und anderen westlichen Ländern hinterher trauert. In Richtung US Präsident sagt er in dummer Weise:“ Fragt den US Kommandeur im Irak, der einst zu mir kam und mich um mehr Zeit bat. Diese Person fragte mich, ob ich meinen Einfluß spielen lassen könnte, damit seine Soldaten nicht von irakischen Kämpfern angegriffen werden, wenn sie aus dem Irak abziehen.“ 

Soleimani lobte Rohanis abstruse Mode und sagte, dass es keine Spannungen zwischen Hassan Rouhani und Ali Khamenei gibt und dass sich die Revolutionsgarden um die Feinde im iranischen Volk und in der internationalen Gemeinschaft kümmern werden.

Ähnliche Drohungen hatten in den letzten Tagen bereits Khamenei, Rouhani geäußert. Soleimanis Rede ist ein weiterer Teil des Versuchs, westliche Länder einzuschüchtern und das Gestalten einer entschlossen Politik gegen die Mullahs zu verhindern.