Friday, January 27, 2023
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Iran: Drittes Opfer nach Angriffen auf Ärzten

AhmadiNWRI – Eine Serie von Angriffen krimineller Banden des iranischen Regimes gegen iranische Ärzte, brachte einen dritten Mediziner in ein Krankenhaus, nachdem er von unbekannten Angreifern niedergestochen wurde. Das berichtet eine Webseite im Iran.
Am Montag berichtete die staatliche Webseite Fararou, dass Dr. Parvaneh Moshtaq in ihrer Wohnung von unbekannten Eindringlingen angegriffen wurde, die Masken und Handschuhe trugen. Die Einbrecher stachen fünfmal auf sie ein, bevor sie aus dem Haus flohen.

Die Ärztin wurde in ein Krankenhaus gebracht und wird operiert, sagte ihr Ehemann.

Der aktuelle Vorfall ist der Dritte, nachdem schon zuvor zwei andere Ärzte auf mysteriöse Weise in Teheran ermordet wurden.

In der letzten Woche, so eine staatliche Nachrichtenagentur, wurden zwei Ärzte an zwei darauf folgenden Tagen tot aufgefunden.

Eines der Opfer ist Dr. Soudbaskhsh, ein Spezialist für Infektionskrankheiten und Mitglied der Fakultät der Teheraner Universität für Medizin.

Dr. Soudbakhsh berichtete über Verbrechen des Regimes, die in einem berüchtigten Gefangenenlager, auch bekannt als „Kharizk Todeslager“, verübt wurden.

Während der Anti – Regime Aufstände im Jahre 2009 verhafteten unterdrückende Einheiten viele Demonstranten und brachten sie in das Gefangenenlager. Vor kurzem kamen Meldungen an die Öffentlichkeit, dass dort Inhaftierte unter der Folter starben.

Der Arzt wurde nach Verlassen seiner Wohnung um 9 Uhr nachmittags Ortszeit erschossen. Die Attentäter verließen die Szenerie auf einem Motorrad. Er starb, bevor er das Krankenhaus erreichte.

Einen Tag später wurde der Herzspezialist Dr. Gholamreza Sorabi durch Schüsse in den Bauch und in die Brust nieder gestreckt. Er starb kurz danach im Krankenhaus.

In der letzten Woche versuchte das Regime, Verbindungen zu den ersten beiden Ermordungen zu vertuschen. Die Mehr Nachrichtenagentur, welche mit dem Geheimdienst des Regimes in Verbindung steht, zitierte einen stellvertretenden Leiter der staatlichen Sicherheitskräfte mit den Worten:“ Wir hoffen, dass es keine Verbindungen zu beiden Fällen gibt und bisher lassen sich auch keine erkennen.“

Der stellvertretende Sprecher des Regimeparlamentes (Majlis) und der Vorsitzende der Untersuchungsrichter der Mullahs, Shahaboddin Sadr, versuchte ebenfalls, die restlichen Zweifel zu beseitigen und behauptete:“ Es ist möglich, dass diese Ermordungen Teil der Bestrafung von Ärzten ist, aber es können keine Schlüsse gezogen werden, bis die Justiz und die staatlichen Sicherheitskräfte die Untersuchungen abgeschlossen haben.“