Sunday, January 29, 2023
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Iran: Ein Tsunami der Armut, für den das Regime der Mullahs verantwortlich ist

Rasch verbreitet sich die Armut im Iran; selbst viele Funktionäre der Regierung räumen ein, daß derzeit mehr als 70% der Bevölkerung des Iran unterhalb der Armutsgrenze leben.

ILNA vom 31. Oktober 2018: „Zu diesem Zeitpunkt leben etwa 70% unserer Bevölkerung in sehr verletzlichen Zuständen. Obwohl die ärmere Klasse von der Armut besonders schwer getroffen wird, leidet auch die Mittelschicht ebenso sehr, zumal sie ihre Ausgaben nicht so einfach reduzieren kann.“

Am 19. November 2018 veröffentlichte TASNIM einen Artikel unter der Überschrift: „Der Sturz der Mittelklasse in den Zustand der armen Arbeiter“; und hier die Worte des Beraters des Präsidenten des Iran: „Früher waren 2 Zehntel der iranischen Bevölkerung arm, 6 Zehntel gehörten zur Mittelklasse, und 2 Zehntel zur Oberschicht. Doch nun haben sich die Verhältnisse geändert: Jetzt gehören 4 Zehntel der armen Unterschicht an und 4 Zehntel der Mittelschicht an; die Oberschicht bleibt bei derselben Größe.“

Verdoppelung derer, die in absoluter Armut leben

Nach den PANA-Nachrichten vom 30. Oktober 2018 „hat sich im vergangenen Jahr die absolute Armut verdoppelt“. Und: „Die Armut hat sich in unserem Lande vervielfacht. Bis zum letzten Jahren lebten weniger als 15% in absoluter Armut. Heute sind es doppelt so viele. Aufgrund der anhaltenden Inflation hat sich die Kaufkraft vieler Arbeiter bedeutend verringert.“

Dazu kommentiert TASNIM am 26. Oktober 2018: „Um für eine dreiköpfige Familie aufzukommen, muß der Ernährer drei Arbeitsstellen bekleiden oder es muß die gesamte Familie arbeiten, um den monatlichen Bedarf zu decken.“

Das minimale Einkommen von Arbeitern, die gegenwärtig unterhalb der Armutsgrenze leben

Zu diesem Zeitpunkt leben, sieht man auf das Einkommen, mehr als 13 Millionen Menschen in der Unterklasse der iranischen Gesellschaft. Nimmt man an, daß jeder von ihnen einer vierköpfigen Familie angehört, kommt man auf 52 Millionen Menschen in Armut.

Selbst nach den optimistischsten Einschätzungen liegt die Armutsgrenze bei etwas mehr als 5 Millionen Toman. Interessanterweise verdient ein armer Arbeiter nicht mehr als 1 Million und 114 000 Toman – abgesehen von den Zeitarbeitern (96% der derzeit im Iran Arbeitenden), die sogar noch weniger verdienen

Armut unter den Zeitarbeitern

Die zunehmende Arbeitslosigkeit ist eine der Hauptursachen dessen, daß viele Arbeiter derzeit mit Zeitverträgen einverstanden sind (mit ihrem minimalen Einkommen und geringfügigen Boni).

Die „Eghtesad News“ schrieben am 17. Juni 2018 einen Artikel mit der Überschrift „12 Millionen Arbeiter mit Zeitverträgen“. Darin heißt es: „Derzeit haben wir mehr als 13 Millionen Arbeiter, davon 12 Millionen (d. h. 96%) mit Zeitverträgen – mit einer Dauer von drei bis zu sechs Monaten. Die übrigen Arbeiter (d. h. 4%) sind Ältere kurz vor dem Ruhestand. Daher kann praktisch gesagt werden, daß die Mehrheit der Arbeiter sich in Zeitverträgen befindet.“

Die ISNA gab dazu am 3. Mai 2018 einen Artikel unter der Überschrift „Das Unterzeichnen von Blankoverträgen ist ein Verbrechen des Regimes an den Arbeitern“ heraus. Darin wird eingeräumt: „Das Unterzeichnen von Blankoverträgen gehört zu den vielen Verbrechen, die an unseren Arbeitern begangen werden. Diese Arbeiter, die ein minimales Einkommen beziehen und nicht versichert sind, gehen ein hohes Lebens-Risiko ein. Es ist bezeugt, daß Arbeitgeber diese Arbeiter verhaften lassen – ein Versuch, die Gebühren für ihre Versicherungen zu umgehen.“

Die desaströse Armut zeigt sich deutlich daran, daß Menschen Körperteile verkaufen

Viele Klassen, besonders die ärmeren, verkaufen jetzt Teile ihres Körpers oder sogar ihre Kinder, um die Grundbedürfnisse zu befriedigen.

„Titre Tek“ kommentiert diesen Zustand mit einem verstörenden Bild auf den Straßen Teherans – am 16. November 2018: „Wenn man einen Gang in den Straßen Teherans oder irgendeiner anderen Stadt unternimmt, stößt man auf viele verstörende Dinge – z. B. Stellen, an denen Menschen Stücke ihres Körpers verkaufen. Sie sind erschöpft von der zunehmenden Armut.“

Am 3. Oktober 2018 rückte ISNA diese Angelegenheit ins Licht: „Aufgrund fehlender Entlohnung und zunehmenden wirtschaftlichen Drucks ist in den vergangenen Monaten das Personal des Khomeini-Krankenhauses (in Karaj) dazu übergegangen, seine Nieren zu verkaufen; denn es ist nicht in der Lage, in die Rentenkasse einzuzahlen und das Schuldgeld für seine Kinder zu bezahlen.“

Armut in den Provinzen des Iran

Die Kämpfe der Bürger des Iran, etwa die erwähnte Armut, die durch Austrocknung von Ländereien und Vernichtung der Landwirtschaft entsteht, zeigt, wie sehr das Regime die Nation ausgeplündert und der Nation geschadet hat.

Vor nicht langer Zeit schrieb ISNA: „“Rasch schwinden die iranischen Provinzen dahin; selbst die größten Gebiete haben sich in kleine verwandelt – ohne wirtschaftliche Möglichkeit. Nach der letzten Bekanntgabe des „Nationalen Instituts für demographische Studien“ des Iran sind gegenwärtig 40 000 von den iranischen Dörfern menschenleer; man glaubt, daß, was die Erhaltung des Landes betrifft, sich 10 Provinzen in einer kritischen Situation befinden.“

Alle diese Probleme rühren eindeutig von dem korrupten Regime der Mullahs her. Das heißt elementar, daß die einzige Möglichkeit, diese Herausforderungen zu bewältigen, in dem Sturz des Regimes besteht.