Saturday, December 3, 2022
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Iran: Fünf Männer ausgepeitscht und ein Christ „an den Lippen verbrannt“. Grund: Essen während des Ramadan

NWRI. – Fünf Iraner sind ausgepeitscht worden und einem Christen sind die Lippen verbrannt worden. Damit wurden die Männer dafür bestraft, dass sie im heiligen Monat Ramadan nicht fasteten.

 

Die fünf Männer wurden am 20. Juli mit je 70 Peitschenhieben bestraft, wie Ali Ashraf Karami, stellvertretender Gouverneur der Provinz Kermanshah, mitteilte. 

Die Strafen wurden an vier Stellen der Stadt durchgeführt: an der Kreuzung Nobahr, auf dem Azadi-Platz, dem Ferdowi-Platz und an der Kreuzung Motahhari. Das berichtete die staatliche Nachrichtenagentur Mehr. 

Einem Christen drückte man eine brennende Zigarette brutal an den Lippen aus und er wurde barbarisch geschlagen. Das geschah in der Öffentlichkeit, auf der Teheraner Majidieh-Straße. 

Vom 11. bis zum 13. Juli wurden fünf andere Männer in den Städten Babolsar und Schiras ausgepeitscht. Dreien von ihnen wurde zur Last gelegt, sie hätten im Monat Ramadan nicht gefastet und zwei wurden des Diebstahls beschuldigt. 

Der iranische Widerstand verurteilt die unmenschlichen Strafen. Durch das Schweigen der Weltgemeinschaft, besonders der westlichen Länder zu diesen mittelalterlichen Strafen – zur Entschuldigung wird vorgegeben, man wolle die Atomverhandlungen mit dem Iran nicht belasten – sind die brutalen, systematischen Menschenrechtsverletzungen im Iran noch schlimmer geworden. Dadurch wird die Frechheit, mit der das iranische Regime seine Atomprogramme weiterführt, noch größer werden. 

Jede politischen oder wirtschaftlichen Beziehungen mit dem iranischen Regime müssen durch die Verbesserung der Menschenrechtssituation, die Beendigung der willkürlichen Hinrichtungen und dieser mittelalterlichen Strafen bedingt sein. 

Sekretariat des Nationalen Widerstandsrates Iran 

22. Juli 2014