Saturday, December 10, 2022
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IRAN: In Minab und Zahedan wurden sieben Häftlinge erhängt

Die Justiz des iranischen Regimes hat in der südlichen Provinz Hormozgan mindestens fünf Häftlinge erhängt.

 

Sie waren – so berichtete die Justiz am Dienstag – aufgrund von Drogendelikten zum Tode verurteilt worden.

Weitere zwei Häftlinge wurden am Montag im Südosten des Iran, in einem Gefängnis der Stadt Zahedan erhängt.

Die Schraube der Repression, insbesondere kollektiver Erhängungen, dreht sich im Iran weiter, nachdem der Dritte Ausschuß der Vollversammlung der Vereinten Nationen am 19. November eine Resolution angenommen hat, in der die Menschenrechtsverletzungen verurteilt werden.

Amnesty International diese Woche in einer Erklärung: „Die Hinrichtungsrate im Iran ist beklagenswert; die Zahl könnte, wenn es in dem jetzigen Tempo weitergeht, die Marke von 1000 überschreiten. Immer wieder hören wir von Folter, zutiefst unfairen Gerichtsverfahren – durchweg Verstößen gegen die Maßstäbe des Völkerrechts.“