Wednesday, December 7, 2022
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IRAN: IRGC kritisiert Atomabkommen

Dienstag, den 21. Juli 2015 um 17:10 Uhr 

Der Befehlshaber des Corps der Revolutionsgarden des iranischen Regimes (IRGC) hat am Montag auf die Resolution des UN Sicherheitsrats so reagiert,

dass es einige „roten Linien“ bezüglich der Verteidigung des Regimes der Kleriker in Teheran überschreitet.

General Mohammad Jafari vom IRGC machte seine Aussage, nachdem der Sicherheitsrat mit 15 zu 0 für die Billigung der Resolution gestimmt hat, was es erforderlich macht, dass das Regime in Teheran die langfristigen Beschränkungen seines Atomprogramms  akzeptiert und Inspektionen seiner Atomanlagen erlaubt.

„Einige Teile des Entwurfs haben klar die roten Linien der Islamischen Republik überschritten, besonders was das militärische Potential des Iran betrifft. Wir werden das niemals akzeptieren“, teilte Jafari der staatlichen iranischen Nachrichteagentur Tasnim mit.

Der UN Sicherheitsrat hat einstimmig das Atomabkommen gutgeheißen und hat damit einen jahrelangen Prozess auf den Weg gebracht, der zuletzt internationale Sanktionen aufhebt im Austausch für strenge neue Kontrollen für das Atomprogramm von Teheran, berichtet The Wall Street Journal.

„Nach der neuen Resolution werden Beschränkungen auf den Verkauf von Material im Zusammenhang mit Atomtechnik für 10 Jahre in Kraft bleiben. Sanktionen auf Raketen und das Einfrieren von Guthaben von einzelnen Personen werden acht Jahre lang nicht aufgehoben. Das Embargo auf Export und Import von konventionellen Waffen wird nach fünf Jahren aufgehoben“, steht in dem Bericht.