Monday, December 5, 2022
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IRAN: Junger Mann an einer archäologischen Anlage öffentlich erhängt

NWRI – Am Vortag des Internationalen Tags für Menschenrechte, haben die Henker des iranischen Regimes in der Provinz Fars im südlichen Iran einen jungen Mann im Alter von 21 Jahren erhängt.

 

Diese öffentliche Vollstreckung wurde am frühen Morgen in der archäologischen Anlage, die als Noorabad Tal (Nurabad Hügel) in der Region Nurabad Mamasani in der Provinz Fars bekannt ist, in Anwesenheit von Vertretern der iranischen Justiz  und der staatlichen Sicherheitskräfte durchgeführt.

Die Fotos der öffentlichen Erhängung wurden in lokalen staatlichen Medien veröffentlicht.

Im Vorfeld des Internationalen Menschenrechtstags wurde außerdem im Norden des Iran eine Frau zu Steinigung, Auspeitschung und zu 25 Jahren Gefängnis verurteilt, haben örtliche staatliche Medien berichtet.

Vom Namen der Frau wurden nur die Initialen „A.Kh.“ angegeben. Sie wurde von einem Gericht in der Provinz Gilan zugleich mit zwei Männern verurteilt für die Komplizenschaft beim Mord an ihrem Ehemann.

Der eine der beiden Männer, als R.A. identifiziert, wurde zum Tode verurteilt, der andere Mann erhielt eine Gefängnisstrafe von 25 Jahren.

Die örtlichen Medien haben über diese Verurteilung am Samstag berichtet, die iranische Justiz hat darüber nichts offiziell verlautbart.