Tuesday, January 31, 2023
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IRAN: Khameneis Trotz enthüllt Verzweiflung des Regimes

Mittwoch, den 18. Februar 2015 um 15:15 Uhr

Es sind Bemerkungen, die die Verzweiflung des Regimes enthüllen, wenn Ali Khamenei, der oberste Führer der religiösen Diktatur, am Mittwoch schwört, dieses Regime werde sich internationalen Sanktionen widersetzen, die über sein Atomprogramm verhängt worden sind,

und damit droht, die Gasexporte abzuschneiden.

In einer Rede, die er in Teheran gehalten hat, äußerte Khamenei: „Der Feind benutzt den Hebel der Sanktionen, um damit zuzuschlagen. Ihr Ziel ist es, unseren Fortschritt zu stoppen“.

„Wenn wir zulassen, dass sie uns bei der Atomfrage ein Diktat auferlegen, werden sie die Sanktionen beibehalten, weil sie gegen die Grundlagen unserer Revolution eingestellt sind“.

„Wenn es um Sanktionen gehen soll, so kann die iranische Nation die auch anwenden. Große Vorräte des Öls und des Gases der Welt sind im Iran. Deshalb kann der Iran das Gas zurückhalten, von dem Europa und die Welt abhängig sind“, setzte er hinzu.

Die Rate der Produktion von Öl im Iran beträgt 2,7 Millionen Barrel am Tag. Sie deckt hauptsächlich den inländischen Verbrauch ab. Außerdem werden am Tag 600 Millionen m3 Gas gefördert. Davon werden 500 Millionen m3 im Inland verbraucht.

Das iranische Regime führt Gespräche mit den Vereinigten Staaten, Russland, China, Großbritannien, Frankreich und Deutschland, um aus einer jahrzehntealten Sackgasse herauszukommen, die sein Atomprogramm betrifft, das der hauptsächliche staatliche Förderer von Terrorismus in der Welt benutzen könne, um eine Atombombe zu entwickeln, wie die Welt befürchtet.

Hassan Rohani, der Präsident der klerikalen Diktatur, die im Iran herrscht, sagte dazu am Dienstag, dass Teheran die Arbeiten an seinem Atomprogramm beschleunigen werde, und fügte ergänzend hinzu, es werde bei niemandem um Erlaubnis dafür nachsuchen, technisch voranzukommen.

Rohani prahlte damit, der Iran habe „hochwichtige Fortschritte auf nuklearem Gebiet“ gemacht, diese  Fortschritte seien aber durch die laufenden Atomverhandlungen mit den Weltmächten in den Hintergrund gerückt worden. „Wir fragen niemanden um Erlaubnis, Fortschritte in der Wissenschaft und in unseren Kenntnissen zu machen, und werden das auch nicht tun“, meinte er. 

Laut Nachrichtenagentur Fars brüstete sich Rohani damit, dass der Iran, „hochwichtige Fortschritte auf nuklearem Gebiet“ gemacht habe. Jedoch seien diese Fortschritte von den laufenden Atomverhandlungen aufgehalten worden.

Rohani führte in seiner Rede aus, die Verhandlungen mit der Welt bedeuteten nicht, dass Teheran seine wissenschaftlichen Anstrengungen aufgeben werde.

Rohani sagte dazu, niemand solle glauben, die Gespräche mit der Welt könnten so verstanden werden, dass der Iran damit aufhören werden, Fortschritte in einem bestimmten Wissenschaftszweig zu machen.

Die Ausführungen von Rohani und Khamenei kommen zu einem Zeitpunkt, wo das iranische Regime eine Deadline bis zum 31. März hat, um zu einer politischen Übereinkunft über Teherans Atomprogramm zu gelangen.