Tuesday, December 6, 2022
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Iran: Kiosks der Basij in Teheran abgebaut, aus Furcht, dass ihn Jugendliche in Brand setzen

Protestors take over a police station in Tehran, December 27, 2009Feuerfestivalproteste – 5

NWRI – Am Sonntag baute das klerikale Regime alle Kioske ab, die erst vor kurzem auf mehreren Plätzen und Teilen Teherans als Posten der paramilitärischen Basij aufgebaut worden waren, weil Befürchtungen laut geworden waren, dass die iranische Jugend sie in Brand sentzen würden.

Außerdem wurden die Stadtverwaltungen vom Teheraner Sicherheitsrat angewiesen, vor Beginn der Feiern Müllcontainer von den Straßen zu holen. Das soll der „Verbesserung der Sicherheit und dem Vorbeugen eventueller Unfälle dienen“.

Die Angst der hoffnungslos herrschenden Mullahs hat ein solches Ausmaß erreicht, dass sie sogar anordneten: „An diesem Tag [16. März], müssen die Müllcontainer zwei oder dreimal vom städtischen Dienstleister geleert werden, um zu vermeiden, dass sie von den Aufständischen eingesetzt werden.“

Gleichzeitig äußerten sich Vertreter des Regimes am 14. und 15. März verärgert über die Tatsache, dass „die Jugend dem Feuerfestival eine politische Bedeutung gegeben habe“, und drohten Familien, während des Festivals nicht mit ihren Kindern aus dem Haus zu gehen. Die Staatssicherheit empfahl stattdessen das Anzünden der Knallkörper auf den Dächern und drohten den Familien damit, dass es während des Feuerfestivals möglicherweise zu Schießereien und Aufständen kommen könne.

Das Sekretariat des Nationalen Widerstandsrats Iran
16. März 2010