Wednesday, November 30, 2022
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Iran: Kriminelle Hinrichtung eines politischen Gefangenen, des Kurden Shirkou Ma’arefi in Saghez

Am Morgen des Montags, des 4. November, richteten die Henker des Mullah-Regimes den Kurden Shirkou Ma’arefi, einen Kurden aus der Stadt Baneh, nach 35jähriger Haft und Folter in den mittelalterlichen Kerkern des Regimes, in der Stadt Saghez, hin.

 

Die Justiz der Mullahs enthielt ihm wie anderen Gefangenen ein faires Gerichtsverfahren vor und verurteilte ihn wegen Unterstützung der Koomeleh-Organisation zum Tode; der Straftatbestand lautete „Moharebeh“ (Feindschaft gegen Gott). 

Internationale Organisationen wie Amnesty International hatten die Aufhebung des grausigen Urteils gefordert. 

Die Hinrichtung von Shirkou Ma’arefi erfolgte nur 9 Tage nach der Erhängung von 18 kurdischen und balutschischen politischen Gefangenen in den Gefängnissen von Zahedan, Urumieh und Salmas, ebenfalls wegen „Moharebeh“. Unter den wegen „Moharebeh“ hingerichteten kurdischen politischen Gefangenen befanden sich Habibollah Golparipour (29) und Reza Ismaeeli (Mamadi, 34). 

Inzwischen steht zwei weiteren kurdischen politischen Gefangenen: Zanyar (25) und Loghman Moradi (27) die Hinrichtung im Gefängnis von Gohardasht bevor. 

Der Anstieg von Hinrichtungen, besonders von politischen Gefangenen, beweist, wie hohl und trügerisch die weitverbreitete Illusion, dies mittelalterliche Regime befinde sich in einem Prozeß der Mäßigung. Es ist nicht in der Lage, den tödlichen Krisen im In- und Ausland zu begegnen; und während der Machtkampf innerhalb des Regimes von Tag zu Tag an Schärfe zunimmt, versucht es durch zunehmende Repression, besonders die barbarische Todesstrafe, den Ausbruch des Volkszorns sowie seinen unvermeidlichen Sturz abzuwenden. 

Der iranische Widerstand fordert die internationale Gemeinschaft auf, diese Hinrichtungen entschieden zu verurteilen; er drängt darauf, daß das Dossier der Menschenrechte im Iran dem Sicherheitsrat der Vereinten Nationen vorgelegt und die Anführer des Regimes wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit vor Gericht gestellt werden. 

Sekretariat des Nationalen Widerstandsrates Iran

4. November 2013