
Hinrichtung eines unschuldigen Iraners
Am Morgen des 18. Juni 2018 wurde ein unschuldig verurteilter Mann von der sunnitischen religiösen Minderheit hingerichtet.
Mohammad Salas (51) wurde zuvor gefoltert, seine Zähne wurden ausgeschlagen und seine Rippen gebrochen. Er musste mit 17 Stichen am Kopf genäht werden und er verlor sein Augenlicht und wurde bewußtlos, als man ihm zum Unterzeichnen eines falschen „Geständnisses“ zwang.
Der iranische Widerstand (NWRI) hatte mehrere Aufrufe zum Retten seines Lebens gestartet. Amnesty International hatte ebenfalls eine Erklärung in dieser Hinsicht heraus gegeben und zum Stop der Hinrichtung aufgerufen. Mohammad Salas hat mehrfach betont, dass er unter Folter zu einem Geständnis für Taten gezwungen wurde, die er nicht begangen hat.
FIFA: Banner zur Unterstützung von iranischen Frauen vor dem Turnier genehmigt
Die FIFA ließ bei der Weltmeisterschaft in Rußland ein Banner aufhängen, in dem Frauen im Iran darin unterstützt werden, dass sie gemeinsam mit Männern die Fußballspiele schauen dürfen. Dieses Banner wurde bereits vor dem Turnier genehmigt.
Das Weltfußballgremium sagte am 16. Juni, dass es im Grunde keine politischen Statements bei den Spielen macht, aber das Banner, was beim 1:0 Sieg des Iran gegen Marokko am 15. Juni zu sehen war, wurde eher als „sozialer Aufruf“ verstanden.
Auf dem Banner stand: „#NoBan4Women“ und „Unterstützt die Teilnahme von iranischen Frauen in den Stadien“. Das Banner hing an beiden Enden des Stadions in St. Petersburg.
Proteste in Teheran und Ahvaz für die Verbesserung der Situation iranischer Arbeiter
Nach Zusammenstößen in dieser Woche zwischen Arbeitern der Nationalen Stahlgruppe von Ahvaz und der örtlichen Polizei wurde bei einem drei Tage andauernden Sitzstreik die Freilassung inhaftierter Arbeiter gefordert. Es gab zudem eine Versammlung vor der Justizzentrale in Ahvaz. Die Zahl der inhaftierten Arbeiter, die gegen Arbeitsrechtsverletzungen protestieren, beträgt mehr als 10 Personen. Frühere Berichte sprachen von 60 verhafteten Personen. Bisher haben die Verantwortlichen keine ernsthaften Schritte unternommen, um die Rechte der Arbeiter zu erfüllen und ihre ausstehenden Löhne zu zahlen.
Kurdische Frau gefoltert und medizinische Hilfe verweigert
Amnesty International schrieb in seiner Erklärung:“ Die schwer kranke kurdische Gefangene Zeynab Jalalian bekommt im Gefängnis keine medizinische Behandlung, die sie dringend benötigt. Sie ist in der Provinz West – Azerbaijan inhaftiert und sitzt dort nach einem sehr unfairen Prozeß eine lebenslange Freiheitsstrafe ab. Der medizinische Stab im Gefängnis fordert eine Verlegung von ihr in ein medizinisches Zentrum außerhalb des Gefängnisses, weil sie eine schwere Zahninfektion hat, die sie seit drei Monaten quält. Doch die Gefängnisleitung lehnte diese Bitte ab und verweist in ihrer Begründung auf „Sicherheitsprobleme““.
