Sunday, December 4, 2022
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Iran-Kurznachrichten – 24. Juli 2018

Iran beginnt Massenproduktion von heimischen Raketen

23. Juli – Das iranische Verteidigungsministerium begann am Montag die Massenproduktion einer einheimischen Luft – Luft Rakete. Das berichtet die Nachrichtenagentur IRNA.

Die Massenproduktion von Rakete Fakour, die auch an alle Arten von Kampfjets montiert werden kann, wurde vom iranischen Verteidigungsminister Amir Hatami vorgestellt.

Trumps Sicherheitsberater reagiert auf Drohungen aus dem Iran

Der Sicherheitsberater von Donald Trump reagierte auf die Kampfdrohungen und die verschärfte Rhetorik des Iran gegenüber den USA.

Botschafter John Bolton sagte, dass er mit Trump über die letzten Tage gesprochen habe. „Trump sagte mir, dass wenn der Iran in der Hinsicht etwas negatives unternimmt, dann wird er dafür einen Preis zahlen, den nur wenige Nationen zuvor bezahlt haben.“

Neue Streikwelle der Lastwagenfahrer in ihrem landesweiten Streik

23. Juli 2018 – Nach vorheriger Konsultation und Planung gingen die Lastwagenfahrer in vielen iranischen Städten in die zweite Streikwelle, die am Monat begann.

In folgenden Städten wird gestreikt: Teheran, Bandar Abbas, Sirjan, Kazerun, Port Shapur, Isfahan, Shahr-e Kord, Sanandaj, Qazin, Port Khomeini, Pol-e Dokhtar, Tabriz, Rafsanjan, Kermanshah, Shahroud, Toroq, Kashmar und Firuzkooh. Es geht um weiterhin ungeklärte Forderungen und die Weigerung der Vertreter des Regimes, diese zu lösen.

In Khuzestan stoppten Lastwagenfahrer das Beladen ihrer Lastwagen und das Auslieferern von Waren.

Bahrain unterstützt Standpunkt von Trump gegen Iran

MANAMA: Der Bahrain begrüßte die harte Haltung von US Präsident Trump gegen den Iran. Das Kabinett unter Vorsitz von Premierminister Prince Khalifa bin Salman Al Khalifa unterstützt die US Strategie.

Das Kabinett betonte, dass der Bahrain voll hinter dieser Strategie stehe, weil sie die terroristische Bedrohung reduziert und die regionale Sicherheit stärkt. US Präsident Donald Trump hatte zuvor dem Iran mit harten Konsequenzen „die nur wenige in der Geschichte bisher erleiden mussten“ gedroht, wenn die Islamische Republik weiterhin Drohungen gegen die USA ausspricht.

Wegen friedlicher Demonstration für Lehrerrechte inhaftierter Lehrer steht vor Verurteilung

Dem inhaftierten Lehreraktivisten Mohammad Habibi wurde am 23. Juli vor Abteilung 26 des Revolutionsgerichtes der Prozeß gemacht. Er wird wegen „Versammlung und Absprachen gegen die nationale Sicherheit“, „Propaganda gegen den Staat“ und „Störung der öffentlichen Ordnung“ angeklagt. Diese Anklagepunkte reichten die Islamsichen Revolutionsgarden ein.

Am 10. Mai wurde Mohammad Habibi in Teheran von staatlichen Sicherheitskräften auf einer Kundgebung von Lehrern angegriffen und festgenommen. Mohammad Habibi wurde im Gefängnis für den Großraum Teheran inhaftiert und die Justiz lehnte eine Entlassung auf Kaution ab. Er bekam während der Haft kein Gehalt mehr als staatlicher Lehrer. Er hat kein Verbrechen begangen, sondern nur friedlich demonstriert.