Tuesday, November 29, 2022
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Iran: Lastwagenfahrer und Schwerlastwagenfahrer setzen ihren Streik fort

Eine neue Streikrunde der Lastwagenfahrer und Schwerlastwagenfahrer begann am 23. Juli. Seit den frühen Morgenstunden wird in vielen Provinzen des Iran gestreikt.

Dazu zählen unter anderem Teheran, Ost – Azarbaijan, Kurdistan, Isfahan, Fars, Semnan, Qazvin, Kerman, Kermanshah, Lorestan, Markazi, Khorasan Razavi, Chahar Mahal und Bakhtiari, Khuzestan und Hormozgan.

Vor zwei Monaten begann der landesweite Streik der Lastwagenfahrer und er breitete sich in alle 31 Provinzen des Landes für zwei Wochen aus. Der Streik fand wegen sich verschlechternder Lebensbedingungen, zu niedrigen Entlohnungen sowie hohe logistische Kosten und Wartung statt. Das Mullahregime versuchte, den Streik mit Täuschungen und Unterdrückung zu beenden. Es wurden mehrere Lastwagenfahrer verhaftet, es gab Drohungen und Einschüchterungen, das Anzünden der Laster von streikenden Fahrern, den Einsatz von Armeelastern zur Umgehung des Streiks und falsche Versprechungen zur Erhöhung der Beförderungsentlohnung.

Die am Volk vorbei gehende Politik der Mullahs hat die Wirtschaft des Landes zerstört und somit die Last für die Lastwagenfahrer verdoppelt. Zusätzlich zu hohen Kosten und steigender Inflation müssen sie nun auch noch unter der Erpressung des Regimes leiden, die diese unter dem Vorwand von Genehmigungen, Gebühren usw. durchführt.

Der iranische Widerstand grüßt alle streikenden Lastwagenfahrer und ruft die tapferen Jugendlichen im Land auf, ihre Solidarität mit ihnen zu zeigen. Er ruft zudem die internationale Gemeinschaft, die Gewerkschaften der Lastwagenfahrer und Arbeiter in aller Welt auf, diese Fahrer zu schützen und die unmenschliche Politik des Mullahregimes zu verurteilen.

Sekretariat des Nationalen Widerstandsrates Iran

23. Juli 2018