Friday, February 3, 2023
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Iran-Kurznachrichten – 9. April 2018

ISFAHAN, 9. April 2018: Protestkundgebung der Bauern

In Ost – Isfahan hielten Farmer eine Protestkundgebung gegen die fehlenden Zahlungen ihrer „Wasserrechte“ ab. Sie riefen „Der Kleriker ist ein Lügner. Selbst wenn ich sterbe: Ich werde meine Wasserrechte bekommen. Keine Nation hat je so eine Ungerechtigkeit erlebt“ (Video).

TEHERAN, 8. April 2018: Proteste der Anleger der „Alborz“ Finanzinstitution

Am 8. April traf sich eine Gruppe ausgeplünderter Anleger vor dem staatlichen Alborz Institut für Finanzentwicklung und hielt eine Protestkundgebung gegen die Zentralorganisation der ländlichen Kooperative auf der Valiasr Straße in Teheran ab. Die Versammlung fand unter massiver Präsenz von Sicherheitskräften statt. Einige Rufe der Demonstranten waren:“ Acht Monate warten wir schon und hören nur Lügen“, „Tod den Lügnern“, „nur eine Unterschlagung weniger und unser Problem wäre gelöst“, „Unsere Ersparnisse wurden gestohlen und geplündert“ und „Wir werden so lange protestieren, bis wir unser Geld zurück haben“. Die ausgeplünderten Anleger riefen an die Sicherheitskräfte gerichtet, welche die Versammlung auflösen wollten:“ Hört uns zu, Brüder! Wir wurden ausgeplündert, nicht unsere Diebe!“, „Schämt euch, ihr Sicherheitskräfte“ (Video).

14 Tote nach Angriff auf Truppen des iranischen Regimes in einen syrische Luftwaffenstützpunkt

Syrian Human Rights Watch berichtet, dass es einen Raketenangriff auf einen syrischen Luftwaffenstützpunkt gab. Der Angriff erfolgte am Montag morgen. Es gab 14 Tote, darunter befanden sich auch Soldaten des iranischen Regimes.

Chemiewaffenangriff in Syrien : Iran und Assad müssen „für diese Barbarei bezahlen“.

Senator Tom Cotton (Arkansas) sagte, dass Rußland, der Iran und das Bashar al Assad Regime „für ihre Barbarei bezahlen müssen“. Es gab am Sonntag Berichte, dass es in einem Vorort von Damaskus einen Chemiewaffenangriff gegeben haben soll. Der Angriff erfolgte auf die Rebellenhochburg Douma. Es soll Duzende Tote gegeben haben und seine Auswirkungen hätten stark an einen ähnlichen Chemiewaffenangriff des Assad Regimes erinnert. Präsident Trump soll laut Free Beacon einen Vergeltungsschlag mit Raketen angeordnet haben, der einen syrischen Luftwaffenstützpunkt zerstört hat.

Iranischer Rial wegen Bedenken von Trump auf historischem Tiefstand

Die iranische Währung fiel am Sonntag um 5,5 Prozent und erreichte damit ein neues Rekordtief. Grund dafür sind weitere Sorgen darüber, dass die USA die nach dem Atomdeal gelockerten Sanktionen gegen den Iran wieder einsetzen könnte. Präsident Trump hatte mehrfach gedroht, den Atomdeal mit Teheran aufzukündigen. Der US Dollar sprang zur Eröffnung der Märkte in Teheran um 2990 Rials auf 54.700 Rials. Das berichteten die Nachrichtenagenturen ISNA und Reuters.

Iranische Grenzsoldaten töten Kurden und verletzen eine weitere Person

ERBIL – Ein junger Kurde aus dem Bezirk Kalar in der Kurdistan Region wurde am Sonntag an der Grenze zwischen Kurdistan und dem Iran erschossen. Ein Mitglied der Familie des Opfers sagte gegenüber Bas News, dass Diyako Apo (30) von iranischen Soldaten erschossen wurde, als er sich in der bergigen Region in der Nähe seines Dorfes in der Sulaymaniyah Provinz befand. Ein Freund von Diyako hatte ihn begleitet, er wurde verletzt. Sie wurden laut Bas News auf die iranische Seite nach Sarpol-Zahab gebracht.

Salehi: Wir könnten unser Uran in vier Tagen wieder auf 20% anreichern

Der Leiter der iranischen Atomenergiebehörde sagte, dass im Falle des Endes des Abkommens von Wien das iranische Regime innerhalb von vier Tagen in der Anlage in Fordow Uran auf 20% anreichern könnte. Ali Akbar Salehi sagte am 19. April in einem Interview mit der Nachrichtenagentur für TV und Radio, dass diese Aussage „ keine Übertreibung und kein leerer Spruch war“.