Wednesday, November 30, 2022
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IRAN – Maryam Rajavi: Nukleare Krise und Bedrohung des islamischen Fundamentalismus enden mit dem Sturz des Regimes

Sonntag, den 12. April 2015 um 21:03 Uhr

Die Alternative ist ein demokratischer Iran, der aus dem iranischem Volk und dem Widerstand entsteht 

NWRI – In einer Versammlung am Sonntag, den 12. April 2015 rief Frau Maryam Rajavi , die gewählte Präsidentin des Iranischen Widerstands, aus dem Anlass des vierten Jahrestages des Massakers an Ashraf Bewohnern am 8. April 2011 die Vereinigten Staaten und die Vereinten Nationen, die sich vielfach schriftlich zur Gewährleistung von Sicherheit und Wohlergehen der Mitglieder der PMOI/MEK in Camp Liberty verpflichtet haben,

 dazu auf, sofort Maßnahmen zu ergreifen, um die inhumane Blockade zu beenden und den Schutz des Lagers sicher zu stellen. 

In dieser Versammlung im Hauptquartier des Nationalen Widerstandsrats Iran in Auvers-sur-Oise, an der mehrere gewählte französische Amtsträger und Unterstützer des Iranischen Widerstands teilnahmen, äußerte Rajavi zur Erklärung von Lausanne: Dies ist ein Rückzug des Regimes aus Furcht und wegen des Drucks, besonders nachdem sich eine internationale Koalition gegen die Einnahme des Jemen durch dieses Regime gebildet hat, aber eine unverbindliche Deklaration von Allgemeinheiten, die keinerlei Unterschriften trägt, die nicht offiziell von Khamenei Rückendeckung bekommt und keinerlei Zusicherungen enthält, wird niemals das Regime davon abhalten, die Bombe zu bekommen, und seine Täuschungen beenden. Sie warnte: „Das Regime in Teheran will sich Zeit erkaufen. Fortgesetzte Verhandlungen mit diesem religiösen Faschismus in der Absicht, es zu beschwichtigen, wird für die Region und die Welt keine Sicherheit vor der Bedrohung durch die Atombombe herstellen. Das Regime muss darauf verpflichtet werden, sich den Resolutionen des UN Sicherheitsrats zu unterwerfen. Das war und bleibt der einzige Weg dahin, die Mullahs daran zu hindern, die Bombe zu bekommen“.

Sie fuhr fort: Während das Regime von inneren und äußeren Krisen verschlungen wird, versucht es, seine Schwächen zu verbergen und sich als mächtig hinzustellen durch seine Kampfhandlungen in der Region.

Sie betonte, dass die Verbrechen, die die Mullahs im Irak unter der Beihilfe von Maliki und in Syrien unter der Beihilfe von Assad begangen haben, zum Emporkommen von ISIS geführt haben, und warnte, dass ein Bündnis mit diesem Regime und seinen verbrecherischen Milizen im Irak nur ISIS nützen wird. Man kann nicht den einen Extremismus mit dem anderen Extremismus bekämpfen. Schiitische Fundamentalisten und sunnitische Fundamentalisten stützen sich nur gegenseitig. Ganz generell liegt die Antwort auf den islamischen Fundamentalismus in einem reinen Islam, der sich mit Demokratie und Toleranz verbindet. Dieser Islam wird von der Organisation der Volksmudschahedin des Iran (PMOI/MEK) vertreten.

Die Diktatur der Mullahs, so Rajavi,  ist in Wahrheit extrem schwach geworden; die ökonomische Krise ist tiefgehend, soziale Unzufriedenheit wächst, der Kampf um die Macht hat die Machtstruktur aufgelöst und die Atomverhandlungen haben diese Tyrannei weiter unterminiert.

Maryam Rajavi betonte einmal mehr, dass die Beendigung der nuklearen Krise und der Bedrohung durch den islamischen Fundamentalismus nur durch den Sturz des religiösen Faschismus, der im Iran herrscht, realisiert werden könne und dass die Alternative zu diesem Regime in einem demokratischen und nicht-nuklearen Iran liegt, der durch das iranische Volk und seinen Widerstand hervorgebracht wird.      

 Sekretariat des Nationalen Widerstandsrats Iran

12. April 2015