Sunday, December 4, 2022
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Iran: Massenhinrichtung von 14 Gefangenen an einem Tag

NWRI – Das inhumane Mullahregime ließ am 19. Oktober im Qezel-Hessar Gefängnis (in Karaj) 14 Menschen hängen. Diese Gefangenen wurden zuvor aus dem Großraum Teheran in das Qezel-Hessar Gefängnis verlegt und zwei Tage lang in Einzelzellen gesteckt, damit man sie auf die Hinrichtung vorbereiten konnte. Selbst nach der mittelalterlichen Rechtsprechung des Regimes war die Verurteilung dieser Gefangenen ungerechtfertigt und viele von ihnen bekamen nicht einmal die Möglichkeit, einen Anwalt hinzu zu ziehen. 

 Während die Ausplünderung des Landes so gewaltig ist, dass es sogar zwischen den Fraktionen im Regime zu heftigen Kontroversen führt und die Anführer der Gruppen stets vor den sozialen Konsequenzen warnen, versucht das Mullahregime einen Aufstand im Volk nur dadurch zu verhindern, in dem man die Rate der Hinrichtungen in die Höhe schraubt und eine Atmosphäre der Angst schafft. Ahmad Tavakkoli, ein früheres Mitglied des Mullahparlamentes und aus dem inneren Kreis von Chamenei kommend, sagte:“ Wenn wir die systematische Korruption nicht bekämpfen, dann wird dieses Regime definitiv irgendwann zusammen brechen. Wir haben die Bedrohungslage längst erreicht und befinden uns in einem System systematischer Korruption“ (Staatliches Fernsehen, 1.Oktober).

Ghassem Ahmadi, ein Mitglied des Mullahparlamentes, drückte ebenfalls seine Sorgen über das Ausmaß der Korruption aus, die unter anderem auch in der Veruntreuung des Bildungsreservefonds für 900.000 Menschen, den 1500 Millarden Tomans der Sarmayeh Bank, den 123 Milliarden Tomans der Saderat Bank und den 500 Milliarden Tomans von drei Banken in Saderat, Sepah und Mellat besteht. (Staatliches Radio Farhang, 16. Oktober).

Während die Anführer des Regimes das Drahtzieher eines Netzwerks des Schmuggels und der Verbreitung von Drogen sind, werden jeden Tag weitere Gefangene unter der Anklage des Drogenhandels hingerichtet. Die meisten dieser ermordeten Gefangenen sind selbst Opfer der unterdrückenden und ausplündernden Politik dieses religiös faschistoiden Regimes im Iran. Hamid Nazari, einer der Gefangenen, der am 19. Oktober gehängt wurde, war ein Arbeiter und Familienvater. Er konnte sich nicht einmal die Behandlungskosten eines seiner kranken Kinder leisten.

Der iranische Widerstand ruft das iranische Volk, vor allem seine tapferen Jugendlichen, im ganzen Land auf, gegen die Todesstrafe zu protestieren und die Familien der hingerichteten Gefangenen zu unterstützen.

Sekretariat des Nationalen Widerstandsrates Iran