Monday, November 28, 2022
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Iran – Menschenrechte: Zwei pakistanische Frauen erhängt

NWRI – Am Samstag haben die Henker des iranischen Regimes fünf Gefangene im Hauptgefängnis der Stadt Zahedan im südöstlichen Iran erhängt. Zu den fünf Häftlingen gehörten zwei weibliche Bürger von Pakistan,

die für Anklagen im Zusammenhang mit Drogen festgenommen worden waren. 

Die Erhängungen der fünf Gefangenen in Zahedan am Samstag waren nicht in den offiziellen Medien angekündigt worden.

In der vergangenen Woche sind am Donnerstag, den 17. September 2014, mindestens 17 Gefangene in Städten im ganzen Iran erhängt worden, fünf davon öffentlich. Die Hinrichtungen wurden in den Städten Shiraz, Marydasht, Kerman und Bandar Abbas vollstreckt. Eine Gruppe von fünf Gefangenen wurde öffentlich in Shiraz erhängt. Eine andere Gruppe von acht Personen wurde im Shahab Gefängnis in der Stadt Kerman an den Galgen gebracht.

Als Reaktion auf den Jahresbericht des UNO Generalsekretärs vor der UNO Vollversammlung, der sich auch auf einige Aspekte der katastrophalen Lage der Menschenrechte im Iran bezog, äußerte der Chef der Justiz des iranischen Regimes Mohammad Javad Larijani in der letzten Woche: „Wer ist dieser Herr Generalsekretär, der uns erzählt, ihr müsst mit den Hinrichtungen aufhören? Wer sind die, die das sagen? Die Todesstrafe für die Verderbnis auf Erden ist eine innere Angelegenheit… Viele Dinge, die im offiziellen Bericht einer wichtigen internationalen Organisation stehen, sind billig, grundlose Behauptungen ohne Vernunft“.

Die Untätigkeit der internationalen Gemeinschaft, besonders in den westlichen Ländern, in Bezug auf die Verletzungen der Menschenrechte im Iran, darunter 1000 Hinrichtungen, seit Hassan Rohani sein Amt angetreten hat, hat das Regime der Kleriker darin bestärkt, weiter zu machen und bei Folterungen, Hinrichtungen und Unterdrückung aufzustocken.