Friday, January 27, 2023
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Iran: Mütter von Gefangenen und Opfern der Aufstände protestieren in Tehran

 Mütter von Gefangenen und Opfern der Aufstände versammelten sich im Laleh Park und vor dem "Revolutionären Gericht" der Mullahs

NWRI – Zirka 200 Mütter von Gefangenen oder beim landesweiten Aufstand im Iran Ermordeter und Familien politischer Gefangener trafen sich auf dem Abnama Platz im Teheraner Laleh Park am Samstag, dem 12. Dezember 2009. Sie setzen ihre Proteste mit einer Demonstration in Richtung der Amirabad Strasse und später nach Fatemi fort. Der Protest der Mütter, der seit dem Ausbruch der landesweiten Aufstände jeden Samstag stattfand, konnte auch nicht von den Drohungen und Beleidigungen von seiten der Staatlichen Sicherheitskräfte (SSF) und verdeckten Ermittler gestoppt werden. Die Inhaftierten der Demonstrationen vom 7. Dezember sind meist Mädchen und Jungen, die im berüchtigten Evin Gefängnis in Einzelzellen in den Blocks 2009 und 240 untergebracht sind. Eine große Zahl Gefangener wurde ebenfalls in konspirativen Wohnungen und Haftanstalten untergebracht. Bis heute ist nichts über ihren Verbleib bekannt. Die Unterdrückungsorgane des Regimes halten die Antworten für die betroffenen Familien zurück, die in Sorge über das Schicksal ihrer Angehörigen sind. Familien, die aus den Provinzen nach Teheran kamen, um den Verbleib ihrer Angehörigen herauszufinden, sind nun besonders unter Druck.

Der iranische Widerstand fordert alle internationale Menschenrechtsorganisationen ebenso wie die Hohe Kommissarin für Menschenrechte, den UN Sonderberichterstatter für Folter und andere menschenunwürdige oder entwürdigende Behandlung oder Bestrafung, und die Arbeitsgruppe für willkürliche Verhaftungen auf, diese Unterdrückung zu verurteilen und fordert dringende bindende Maßnahmen zur sofortigen Freilassung der Gefangenen.

Das Sekretariat des Nationalen Widerstandsrats Iran
13. Dezember 2009