Wednesday, December 7, 2022
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Iran: Revolutionsgarde gibt 17,6 Millionen Euro für zwei nicht gebaute Offshore – Masten aus!

NWRI – Die staatliche Zeitung Sharq berichtete am 14. Dezember über einen Teilbereich der Korruption im Regime und der Ausplünderung des Landes. Es geht auch um den Streit der rivalisierenden Fraktionen im Parlament über einen Vertrag mit Südkorea über den Bau von 10 Schiffen.

Die Zeitung zitiert zuerst einen Kommandeur aus dem sogenannten Khatam Hauptquartier der Revolutionsgarden. Er sagt:“ Diejenigen, die innere Angelegenheiten ignorieren, sind Verräter“. Weiter heißt es:“ Wir sind bereit, den Vertrag über den Bau von 10 Schiffen in unserem Land abzuschließen und ein Konsortium von inländischen Firmen zu gründen. Zu ihnen werden Sadra und ISOICO als EPCF (Design und Technik, Versorgung, Bau und Finanzierung) gehören. 85% werden finanziert werden und 15% kommen von privaten Investoren.“

Die Zeitung schreibt:“ Wenn wir genauer auf die Firma Sadra schauen, dann wird es interessant.“

„In einem Interview mit dem Vorstandsvorsitzenden der Teheraner Firma zur Unterstützung für Ölverarbeitung und der Beschaffung von Gütern deckte Sharq auf, dass es 2010 einen Vertrag zwischen beiden Firmen gab. Vertreter der Nationalen iranischen Ölfirma und Sadra trafen sich in einer Abteilung im Khatam Hauptquartier der Revolutionsgarden, um den Bau von zwei Offshore – Masten zu vereinbaren. Nach dem Vertrag und der Anzahlung von 17,6 Mio. Euro versprach Sadra, die Masten zu bauen und sie an die Nationale iranischen Ölfirma zu liefern. Doch dieser Vertrag wurde nie erfüllt und Sadra weigerte sich, die Anzahlung zurück zu erstatten.“, heißt es in dem Artikel.