Sunday, February 5, 2023
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Iran schmuggelt Sprengstoff in den Irak, um dort eine demokratische Entwicklung zu verhindern

explosionNWRI – Ein Sprecher von „Al-Iraqyia“ hat erneut die Versuche des iranischen Regimes verurteilt, die Bildung einer neuen Regierung im Irak zu verhindern; ein Mitglied des Parlaments enthüllte, neuer Sprengstoff aus dem Iran sei in Basra entdeckt worden.

In einem Interview mit dem Fernsehsender „Al-Babelyia“ sagte Heydar Molla: „Als wir mit einer Delegation von Al-Iraqyia nach Teheran fuhren, sagte uns [der Sprecher des Parlaments] Ali Larijani: Ihr seid Sunniten, wie können wir also mit euch zu einer Übereinkunft kommen? Er fügte hinzu, wenn ihr eine Einigung mit uns erzielen wollt, bringt einen Schiiten mit. Wir antworteten ihm, obwohl wir Sunniten seien, so sei dennoch unser Kandidat für das Amt des Premierministers [Dr. Ayad Allawi] ein Schiit.“

Der Sprecher von Al-Iraqyia fügte hinzu: „Wenn heute jemand im Irak wie [Larijani] spricht, gilt es offenkundig, daß es sich um ein Wort des [Höchsten Führers des Regimes, Ali] Khamenei handelt.“

„Er oder sie würde nicht sagen, er/sie folge den religiösen Autoritäten in Najaf, doch sie sollten lieber zugeben, daß die Quelle ihrer Behauptungen in Teheran liegt.“

Molla verurteilte auch das Beharren Nouri al-Malikis darauf, Premierminister zu bleiben, und unterstrich die Notwendigkeit einer neuen Regierung. Er sagte: „Wenn es keinen Fortschritt gibt, wird das Volk selbst die politische Szene betreten, so wie die Verfassung und Gesetze es garantieren.“

Unabhängig voneinander enthüllten ein irakisches Parlamentsmitglied und ein ranghoher Vertreter der Nationalen Dialog-Front, etwa 30 Tonnen hochexplosiven Material seien in der vorigen Woche aus dem Iran nach Basra gekommen.

Mohammad Tamim fügte hinzu, vor wenigen Tagen seien 30 Tonnen von C-4-Sprengkörpern mit dem Ziel Basra beschlagnahmt worden.

Irakische Sicherheitskräfte hatten vor zwei Wochen mitgeteilt, im Iran hergestellte Waffen, Munition und Gebäude zur Lagerung von Sprengstoff seien in verschiedenen Teilen des Irak entdeckt und beschlagnahmt worden; so berichtete die Tageszeitung „Al-Dastour“ am Montag.