Sunday, December 4, 2022
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Iran: Sechs Gefangene am Mittwoch im Gohardasht Gefängnis hingerichtet

Mindestens 10 Hinrichtungen in fünf Tagen und 25 Hinrichtungen seit dem 22. Dezember
The regime’s atrocities must be referred to the UN Security Council, and its leaders must be brought to justice for crimes against humanity and genocide
Die Verbrechen des Regimes müssen vor dem UN Sicherheitsrat behandelt und seine Anführer für Verbrechen gegen die Menschlichkeit und Genozid zur Rechenschaft gezogen werden

Das klerikale Regime, umzingelt von Krisen und in Angst vor öffentlichen Protesten, setzt seine Unterdrückung, Folter und Hinrichtung von Bürgern fort, um einen Ausbruch der Wut des Volkes zu verhindern. Mindestens 25 Hinrichtungen sind seit dem 22. Dezember bestätigt worden (Beginn des aktuellen Monats nach dem persischen Kalender). Die wahre Zahl der Hinrichtungen dürfte weit höher liegen.
Am Morgen des 13. Januar 2022 hängten die Henker von Khamenei einen Baluchen im Gefängnis von Isfahan. Sechs Gefangene wurden am 12. Januar 2022 im Gohardasht Gefängnis gehängt. Am 11. Januar wurden die beiden Brüder Farhang und Yaser Aliallahi in Zanjan hingerichtet, nachdem sie zuvor fünf Jahre dort inhaftiert waren. Am 9. Januar wurde ein Gefangener im Qazvin Gefängnis hingerichtet. Die drei Baluchen Jalil Ashtarak, Mohammad Salar Zehi und Amin Alipanahi wurde letzte Woche in den Gefängnissen Zabul und Shiraz hingerichtet.
Seit Ebrahim Raisi Präsident wurde, hat sich die Zahl der Hinrichtungen im Iran in den letzten vier Monaten von 2021 verdoppelt, wenn man die letzten vier Monate von 2020 vergleicht. Zu den hingerichteten Menschen zählten auch drei Gefangene, die zum Zeitpunkt ihrer Verhaftung unter 18 Jahre alt waren sowie 10 Frauen.
Der iranische Widerstand fordert den UN Generalsekretär und alle relevanten UN Gremien und Berichterstatter, die EU und seine Mitgliedsstaaten auf, die Eskalation der Hinrichtungswellen scharf zu verurteilen und dringende Aktionen zu beginnen, damit das Leben der Häftlinge gerettet wird, die zum Tode verurteilt wurden.
Der Umgang mit einem Regime, welches nur durch Folter und Hinrichtung an der Macht bleibt und das als führender Staat bei den Hinrichtungen nach Einwohnerzahl gilt, ist eine klare Verletzung der internationalen Prinzipien und Standards für Menschenrechte und Demokratie. Das Dossier der Verbrechen des Regimes muss vor dem UN Sicherheitsrat behandelt werden und seine Anführer, vor allem Khamenei, Ebrahim Raisi und Justizchef Gholam-Hossein Mohseni Eje’i, müssen für vier Jahrzehnte der Verbrechen gegen die Menschlichkeit und Genozid zur Rechenschaft gezogen werden.
Sekretariat des Nationalen Widerstandsrat Iran (NWRI)
13. Januar 2022