Friday, February 3, 2023
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Iran: Sicherheitsagent schlägt afghanisches Kind

Ein Agent der Gemeindeverwaltung von Abdan in der südiranischen Provinz Bushehr wurde am 20. Juli auf Video dabei ertappt, wie er ein afghanisches Migrantenkind schlägt, welches als Straßenhändler arbeitet.

Dieses brutale und inhumae Verhalten durch einen Agenten des Regimes führte zu einer öffentlichen Empörung.

Die lokalen Behörden des Regimes waren daraufhin gezwungen, den Vorfall zuzugeben und Taten gegen den Agenten zu versprechen.

Die Situation der afghanischen Emigranten im Iran ist katastrophal. Das iranische Regime weist viele von ihnen aus und viele Männer wurden nach Syrien geschickt, um dort für den Machterhalt des Regimes von Bashar al Assad zu kämpfen. Dafür wurden finanzielle Versprechungen gemacht. Das lockte weitere Menschen aus Afghanistan an, die dann ohne Papiere und Rechte im Iran lebten. Das iranische Regime hat die afghanischen Söldner stets als „freiwillige“ Kämpfer tituliert, doch es wurde genügend beweisen, dass diese Menschen meist keine andere Wahl hatten, als in den Milizen zu kämpfen.

In den letzten vier Jahren wurden Tausende Afghanen von den Islamischen Revolutionsgarden (IRGC) des iranischen Regimes ausgebildet. Die IRGC kam im April 2019 auf die Liste der ausländischen Terrororganisationen im US Außenministeriums.