Tuesday, November 29, 2022
StartNachrichtenAktuellesIran-Terrorismus: Mitarbeiter des Geheimdienstministeriums in die USA für neue Missionen

Iran-Terrorismus: Mitarbeiter des Geheimdienstministeriums in die USA für neue Missionen

ImageMitarbeiter des Geheimdienstministeriums werden zu einem Komplott gegen die Iranischen Oppositionellen und Dissidenten in die USA gesandt

NWRI, 23. Oktober – Die  außerordentliche Demonstration von 20.000 Exiliranern in New York gegen die Einreise von Passdar-Terrorist Ahamadinejad und die zunehmende Unterstützung und Aufforderung der Senats- und der Kongressabgeordneten, die Organisation der Volksmojahedin aus der Terrorliste zu streichen, veranlasste das klerikale Regime, mit Hilfe einiger seiner Gesandten, Unwahrheiten gegen die Volksmojahedin zu verbreiten.

Diese Mitarbeiter des iranischen Geheimdienstministeriums geben sich als ehemalige Mitglieder bzw. leitende Personen der Volksmojahedin aus und versuchen durch Propagandaaktionen die Volksmodjahedin zu denunzieren und sie als Terroristen zu brandmarken.

Das Mullah-Regime versucht hiermit auf der einen Seite die zunehmend ablehnende Haltung  der öffentlichen Meinung gegen die Aufnahme der Volksmodjahedin in die Terrorliste entgegenzuwirken. Auf der anderen Seite haben die Mullahs vor, von ihren Aktivitäten im Bezug auf den Bau der Atombombe und ihre kriegerischen und terroristischen Einmischungen im Irak, die ständig von Volksmodjahedin aufgedeckt werden, abzulenken und eine Weiterleitung des Falls Iran an den Sicherheitsrat zu verhindern.

Einer der gesandten Agenten heißt Karim Haghi, der seit zehn Jahren unwahre Geschichten gegen die Volksmojahedin verbreitet und im Bereich der terroristischen Spionage tätig ist. Er erweist dem Geheimdienstministerium einen treuen Dienst.

Diese zwielichtige Person war vor einem Jahr einige Male in dem Pariser Vorort „Auvers-sur-Oise“, der Wohnort von Maryam Rajavi, um die Umgebung zu erkunden und zusätzlich Fotos zu machen. Seine Tätigkeiten und die seiner mitgereisten Kollegen waren so verdächtig, dass die örtliche Behörde sie aufgefordert hat, die Stadt zu verlassen.

In diesem Zusammenhang versuchte dieser Söldner des Mullah-Regimes letzte Woche in Paris einen anderen Mitarbeiter des Geheimdienstministeriums, namens Behzad Alishahi, als ein angebliches Mitglied der Volksmojahedin hohen Ranges vorzustellen, der vor kurzem aus dem Kamp „Ashraf“ geflohen sein soll.

Karim Haghi tauchte vor drei Monaten in Paris in Begleitung von Djavad Firosmand auf, der ganz frisch aus Teheran ins Ausland geschickt wurde. Firusmands Aufgabe war Vollstreckung des Befehls des obersten religiösen Führers Khamenei in Bezug auf die Auffindung und Tötung von Massoud Rajavi.

Die Zusammenarbeit und Verbindungen von Haghi mit dem Geheimdienstministerium der Mullahs gegen iranische Dissidenten in Europa und insbesondere in Holland haben solche Dimensionen angenommen, dass die Sicherheitsorgane in den Niederlanden ihn mehrmals, unter anderem im Februar 2000, verhört haben.
 
Im Verfassungsschutzbericht Hollands vom Jahre 2001 heißt es: „Eine wichtige Aufgabe der iranischen Geheimdienstorganisationen ist, Aufspüren und Kontrolle der Menschen, die mit den Oppositionsgruppen in Kontakt stehen. Die Anhänger von Volksmojahedin, als wichtigste Oppositionsgruppe, sind in erster Linie im Visier des iranischen Geheimdienstes. Das Geheimdienstministerium versucht durch Rekrutieren der ehemaligen Mitglieder dieser Gruppe, gegen die Organisation so viel wie möglich Informationen zu sammeln. Die Mitarbeiter des Geheimdienstministeriums haben den Befehl, falsche und irreführende Informationen über die Volksmojahedin und deren Anhänger zu verbreiten. Sie versuchen also, diese Organisation zu diskreditieren um ihre politischen und sozialen Aktivitäten von dem jeweiligen Gastgeberland beschränken bzw. stoppen zu lassen.“

Ein weiterer Begleiter von Haghi auf dieser Reise heißt Amir Hoseinkord-Rostami, der in Ottawa – Kanada in enger Verbindung zum Geheimdienstnetz des Regimes steht. Rostami war 25 Jahre lang offizielles Mitglied der Passdaran (Revolutionsgarde) in der Stadt „Bandargaz“. Im Jahre 1983 hatte er bei den Suchaktionen gegen Volksmodjahedin in Gorgan teilgenommen und hat Ali-Hossein Torkman-Gholami, ein Mitglied der Volksmojahedin erkannt und festgenommen. Dieser wurde einige Monate später hingerichtet. Rostami hatte den Transport von politischen Gefangenen (Volksmojahedin) aus dem Gefängnis in Bandargaz zur Staatsanwaltschaft in Behshahr organisiert und begleitet. Dieser Verbrecher wurde später zum Aufspüren von Volksmojahedin nach Teheran geschickt. Im Jahre 1987 wurde er von Geheimdienstministerium in die Organisation der Volksmodjahedin eingeschleust, wurde jedoch ziemlich schnell erkannt und ausgewiesen. Er war eine Zeit lang der Verantwortliche für die Bibliothek (Kulturzentrum Fatameh) der iranischen Botschaft in Ottawa und pflegt engen Kontakt zur Botschaft des iranischen Regimes in Kanada. Er versucht Politikern und Parlamentariern in Kanada, insbesondere die Unterstützer des Widerstandes mit Broschüren und Bücher aus der iranischen Botschaft zu versorgen.

Eine weitere umstrittene Person ist Mahin (Parvin, Mahrokh) Hadji, die ebenso in Ottawa lebt. Sie und ihr Ehemann haben enge Kontakte zur Botschaft des Mullah-Regimes und reisen ständig in den Iran ein.

Hadji und Haghi waren diejenigen, die im Jahre 2003 bei einer Pressekonferenz in Paris versuchten die Weichen für die Durchsuchungsaktion der Polizei gegen die Anhänger und Mitglieder des Widerstandes zu stellen.

Zwei Internetseiten Iran – Pars und Pourandokht werden von Kord-Rostami und Hadji betreut.

Der Iranische Widerstand macht die verantwortlichen Organe in den USA auf das verbrecherische Vorhaben der Gesandten des iranischen Geheimdienstministeriums aufmerksam. Die Handlanger des wichtigsten Unterstützers des internationalen Terrorismus und Fundamentalismus dürfen nicht den amerikanischen Boden zu ihren Untaten gegen Exiliraner und Dissidenten ausnutzen.

Das Sekretariat des Nationalen Widerstandsrates Iran
23. Oktober 2005