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Iran: Unterdrückung der Sunniten geht weiter

Sonntag, den 1. März 2015 um 13:07 Uhr 

NWRI – Auf einen sunnitischen Kleriker wurde am Freitag vor seinem Heim in der Provinz Kermanschah von Bewaffneten geschossen und er wurde getötet

Der Kleriker Ali Moradi kam gerade aus einer religiösen Unterrichtsklasse,

die er abgehalten hat.

Davor war ein anderer sunnitischer Kleriker das Ziel eines Mordanschlags in der Provinz Kurdistan im Iran.

Die Tötung des sunnitischen Klerikers in der Provinz Kermanschah folgt auf eine Welle von Verhaftungen und Vorladungen sunnitischer Aktivisten in den Städten Bookan, Sakez und Sanandaj.

Die Einheiten für Staatssicherheit unter dem iranischen Regime haben Hossein Ibrahimis Haus in der Stadt Bookan besetzt. Sie haben Herrn Ebrahimi geschlagen und gefangengenommen und seinen persönlichen Besitz eingezogen. Es gibt keine Nachrichten darüber, wo er sich jetzt aufhält.

In den Städten Sakez und Sanandaj haben die Sicherheitskräfte mehrere Sunniten vorgeladen. Die Behörden haben Mohammad Abbasi, einen Bewohner von Sakez, Jalal Khosravi und Fawad Mardakh aus Sanandaj wegen ihrer Veröffentlichungen im Internet gewarnt.

Inzwischen hat ein sunnitischer Kleriker am Freitag mitgeteilt, dass das iranische Regime den sunnitischen Kleriker Molana Abdulmajid daran gehindert hat, den Iran zu verlassen, um an einer Konferenz in Mekka in Saudi Arabien teilzunehmen.

Molana Abdulmajid ist nach Saudi Arabien eingeladen worden, um eine Konferenz gegen den Terrorismus zu besuchen, die von der in Mekka ansässigen Muslimischen Weltliga organisiert worden ist.

Der Kleriker sagte in einer Freitagspredigt, dass es sehr enttäuschend sei, dass Molana Abdulmajid nicht erlaubt worden sei, an der Konferenz teilzunehmen.