Thursday, December 1, 2022
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Iran: Verbrecherische Hinrichtung eines politischen Gefangenen im Gefängnis Zahedan

 

Erneute Forderung nach internationaler Delegation, die iranische Gefängnisse besonders in Sistan und und Baluchestan aufsuchen sollte

Heute am Samstag, dem 26. Dezember 2020 richtete der religiöse Faschismus, der den Iran beherrscht, im Gefängnis Zahedan den politischen Gefangenen Abdol-Hamid Mir-Baluchi Zehi hin. Er war in den vergangenen fünf Jahren in Haft gesessen und ursprünglich zu fünfzehn Jahren Gefängnis verurteilt gewesen. Er wurde jedoch auf eine Intervention der Revolutionsgarden hin von der Justiz des Regimes hingerichtet. Die Erhängung fand am Jahrestag der Erhebung vom 27. Dezember 2009 statt, die das klerikale Regime bis in seine Grundfesten erschütterte.
Drei andere balutschische Landsleute schweben in Gefahr, ebenfalls hingerichtet zu werden. Ihnen wird moharebeh (Krieg gegen Gott) zur Last gelegt. Der Fall eines der drei Häftlinge steht in Zusammenhang mit dem Fall Mir-Baluch Zehi.
Der iranische Widerstand verurteilt scharf diesen brutalen Mord, eine außergesetzliche Hinrichtung, denn eine Person, die bereits zu Gefängnis verurteilt worden war, wurde dann erhängt. Der iranische Widerstand fordert den Generalsekretär der Vereinten Nationen, den UN-Hochkommissar für Menschenrechte, den Menschenrechtsrat und andere Menschenrechtsorganisationen dringend auf, diese barbarische Hinrichtung zu verurteilen und unverzüglich tätig zu werden, um die todgeweihten Gefangenen im Iran zu retten. Der Widerstand bekräftigt auch die Notwendigkeit, eine internationale Untersuchungskommission zu bilden, die iranische Gefängnisse besuchen und mit Häftlingen sprechen soll, besonders in den Gefängnissen von Sistan und Baluchestan.
Die Akte der Menschenrechtsverletzungen des iranischen Regimes muss vor den UN-Sicherheitsrat gebracht und die Führer des Regimes müssen ihrer seit vierzig Jahren begangenen Menschenrechtsverletzungen wegen zur Rechenschaft gezogen werden.

Sekretariat des Nationalen Widerstandsrates Iran (NWRI)
26. Dezember 2020