StartNachrichtenWiderstandIran: Verhinderung von Besuchen und steigender Druck auf politische Gefangene

Iran: Verhinderung von Besuchen und steigender Druck auf politische Gefangene

Lion and Sun official symbol of the NCRI NWRI – Vertraulichen Berichten zu Folge haben die Henker der Mullahs im Gohardasht, Karaj Gefängnis, 40 km westlich von Teheran, ihre Folterungen und den Druck auf politische Gefangene, besonders auf Sympathisanten der Volksmodjahedin Iran (PMOI), erhöht.
in den Iran zu schicken, damit solche brutalen Unterdrückungen beendet werden.

Die Henker zwangen die Gefangenen des Zellentraktes 4 des Gohardasht Gefängnisses, sowohl kranke als auch alte Menschen zwischen 60 und 80 Jahren dazu, aus dem Gefängnis in den Hof zu gehen und sie dort in der winterlichen Kälte mit Schnee und Regen stehen zu lassen. Diese unmenschliche Aktion führte zu einigen Ausbrüchen von Krankheiten unter den Gefangenen. Am Donnerstag demonstrierten die Gefangenen gegen die steigende Unterdrückung  durch die Gefängniswärter und weigerten sich, aus den Zellen zu gehen. In Folge der Protestaktion ordnete der Gefängnisleiter Ali Haj Kazem den Leiter des Gefängnistraktes an, dass er und andere Wärter, darunter auch ein Folterknecht mit dem Namen Koli Band, die Gefangenen angreifen. Später wurden Besuche durch die Familienangehörigen verweigert, bis es weitere Anweisungen der Gefängnisleitung (Ali Haj Kazem) gibt. Einige der politischen Gefangenen des Zellentraktes 4 im Gohardasht Gefängnis sind Saeed Masourim, Mansour Osanlou, Arjang Davoudi, Ali Jan Garai und drei andere Gefangene mit dem Namen Shir-Mohammad Rezai, Hamid und Asghar Banzadeh. Sie sind Überlebende des Massakers von 1988, das an politischen Gefangenen verübt wurde.

Die Berichte zeigen auch, dass die Unterdrückung der Gefangenen in den anderen Zellen und Folterkammern des Gohardasht Gefängnisses ebenfalls zugenommen haben. So griffen speziell ausgebildete Wachen die Gefangenen in Zellentrakt 6 an und schlugen sie. Diese brutalen Angriffe führten zu Protesten unter den Gefangenen. Daraufhin transportierten die Folterknechte sechs Gefangene, unter ihnen Seyyed Hassan Hosseinipour, Asad Jamali, Ahmad Ghaemi und Hossein Vafai, alles Frauen unter 30 Jahre in den „Sagdani“ (auch Hundehütte genannt), welches eines der berüchtigten Folterkammern des Regimes ist. Sie sagten, sie wurden härtesten Folterungen unterzogen. Der Leiter der Zellentraktes 6, ein IRGC Mitglied, Abbas Seeedi, spielt dabei eine direkte Rolle in der Unterdrückung der Gefangenen.

Die Berichte vom Gohardasht – Foltergefängnis in Karaj zeigen außerdem, dass Herr Ali Moezi wegen seiner Verwandten in Ashraf City im Irak zu fünf Jahren im Gefängnis von den revolutionären Gerichten der Mullahs nach drei Monaten in der Untersuchungshaft verurteilt worden ist. Während der U-Haft war sein Verbleib unbekannt. Herr Moezi, 57, hat zwei Kinder, und hat während der Regentschaft des Schahs sowie während den 1980er Jahren wegen der Unterstützens der PMOI viele Jahre im Gefängnis verbracht.

Der Iranische Widerstand warnt davon, dass Leib und Leben der politischen Gefangenen, besonders der Anhänger der PMOI, bedroht ist und ruft alle internationalen Menschenrechtsorganisationen, besonders den UN Hohekommisar für Menschenrechte dazu auf, das Dossier über Menschenrechtsverletzungen im Iran vor den UN Sicherheitsrat zu bringen, damit international bindende Maßnahmen verabschiedet werden. Der Iranische Widerstand ruft ebenfalls dazu auf, spezielle Menschenrechtsbeauftragte.

Sekretariat des Nationalen Widerstandsrats Iran
14. Februar 2009