Thursday, December 1, 2022
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Iran: Verurteilung zu öffentlicher Auspeitschung

NWRI – Den Berichten von Augenzeugen zufolge wurde am 28. Dezember an einem jungen Mann, dem Diebstahl zu Last gelegt worden war, in der Stadt Iranshahr im Südosten des Iran eine öffentliche Auspeitschung vollstreckt. Seine Identität wurde nicht genannt.

Dazu muss angemerkt werden, dass die Vereinten Nationen zuvor bekannt gegeben haben, dass das Auspeitschen im Iran als inhuman, grausam, entwürdigend und im Widerspruch zum internationalen Recht zu betrachten ist.
Die Vereinten Nationen erklären, dass nach den kodifizierten internationalen Menschenrechtsnormen, besonders der Konvention gegen Folter, die Bestrafung durch Auspeitschen untersagt ist und als ein Akt der Folter angesehen werden kann.