Thursday, December 8, 2022
StartNachrichtenIran: Zusammenstoß der rivalisierenden Fraktionen in der Frage nach dem nächsten Präsidenten

Iran: Zusammenstoß der rivalisierenden Fraktionen in der Frage nach dem nächsten Präsidenten

NWRI – Einen Tag, nachdem Rouhani angekündigt hatte, er werde bei der nächsten Präsidentenwahl erneut kandidieren, erklärte der frühere Vizepräsident des Iran Esfandiar Rahim Mashaei, Rouhani sollte nicht wiedergewählt werden. Er warnte: Wenn Mohammad Baghaei disqualifiziert würde, so würden sich zwei verschiedene gefährliche Pole bilden.

Unterdessen erklärte der Politiker Karimi Ghodoosi – nach einer Zusammenkunft von Eshagh Jahangiri mit Khamenei – im iranischen Parlament, Khamenei habe Mohammad Khatami als Unruhestifter bezeichnet, der jahrelang mit Rafsanjani keine Freundschaft gehalten habe.

Karimi Ghodoosi fuhr fort: „Nach einem Besuch beim Höchsten Führer bat Herr Jahangiri diesen, einen Mediator zu bestimmen, der die politischen Kreise miteinander verbinden und Zusammenkünfte mit ihm, dem Höchsten Führer, arrangieren könnte; denn Hashemi Rafsanjani, der diese Rolle einnahm, ist gestorben. Auf diese Bitte antwortete Khamenei, es handle sich hier um ein totales Mißverständnis; Hashemi sei kein Mediator gewesen.

Der Leiter der Justiz, Sadegh Larijani, warnte Rouhani davor, die Medien für seine Kampagne einzusetzen. Er erklärte: „Wir dürfen nicht vergessen, daß die Feinde der Islamischen Republik taktvoll auf die öffentliche Meinung sowie auf die Entscheidungen der Politiker und der Beobachter einwirken. Diese Verbrecher, die sich konterrevolutionärer Kräfte bedienen, um die Wahlprozedur zu beeinflussen, sind sehr gefährlich. Manchmal bemerken wir die Spuren, die sie in unserer Gesellschaft hinterlassen.“