Wednesday, December 7, 2022
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Iran: Zwei balutschische Arbeiter drei Stunden nach ihrer Verhaftung unter der Folter gestorben

In Chabahar wurden zwei junge balutschische Arbeiter, Molabakhsh Abbas Zehi, 25, und Naim Abbas Zahi, 23, bei der Folter getötet, nur drei Stunden, nachdem sie vom Geheimdienst des iranischen Regimes festgenommen worden waren. Diese zwei Arbeiter stammten aus verarmten Familien und waren nach Schiras gegangen,

um ihren Lebensunterhalt zu verdienen. Bei ihrer Rückkehr nach Chabahar wurden sie von Geheimagenten des Regimes festgenommen – sie fasteten. Zwei andere Brüder von Naim Abbas Zehi namens Shahjan und Cheragh sind politische Gefangene im Gefängnis Zahedan. 

Der iranische Widerstand spricht den Familien von Molahbakhsh Abbas Zehi und Naim Abbas Zehi sowohl als auch allen balutschischen Landsleuten sein Mitgefühl aus und betont, dass das ungerechte Blutvergießen an diesen unschuldigen jungen Männern den Zorn des Volkes gegen den im Iran herrschenden religiösen Faschismus entflammen und dieses Regime stürzen wird. Der iranische Widerstand ruft alle Landsleute, besonders die jungen Menschen in Balutschistan auf, die Angehörigen der Opfer, besonders der Hingerichteten und Gefangenen, zu unterstützen und sich in Solidarität mit ihnen zu erheben. 

Schergen des Regimes versuchten den Mord an diesen zwei verarmten Arbeitern zu vertuschen und brachten ihre Leichname ins Krankenhaus Chabahar. Obwohl die Körper deutliche Spuren von Folter trugen, wurde ihren Angehörigen gesagt, sie seien an Herzanfällen gestorben. 

In den Gefängnissen des iranischen Regimes ist barabarische Folter gängige Praxis. Mit ihr sollen die Gefangenen gezwungen werden, Kenntnisse über andere zu verraten oder Geständnisse abzulegen. Das empörende Martyrium des Arbeiters und Webloggers Sattar Beheshti und das der iranisch-kanadischen Reporterin Zahra Kazemi sind Beispiele dieser Praxis. 

Der iranische Widerstand fordert den Generalsekretär, den Menschenrechtsrat, die Berichterstatter über Menschenrechte und andere zuständige Organe der Vereinten Nationen sowie Menschenrechtsaktivisten und -institutionen in aller Welt auf, diese Verbrechen eindeutig zu verurteilen und Untersuchungsmissionen zu entsenden, um den Mord an diesen balutschischen Sunniten und ähnliche Verbrechen, die mit der Verschärfung der Unterdrückung ständig zunehmen, aufzuklären. 

Sekretariat des Nationalen Widerstandsrates Iran 

10. Juli 2015