Thursday, June 1, 2023
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Iraner demonstrieren vor IAEA in Wien

Iraner demonstrieren vor IAEA in WienDemonstranten fordern den Sicherheitsrat auf, gegen das iranische Regime aktiv zu werden  und umfassende Sanktionen einzuleiten

NWRI – Hunderte von Unterstützern des iranischen Widerstands bekundeten heute in Wien vor dem Hauptquartier der IAEA eine kraftvolle Demonstration ihren Willen. Die Demonstranten forderten vom UN-Sicherheitsrat die sofortige Bearbeitung des Streites mit dem klerikalen Regime um die atomare Aufbereitung, die Menschenrechtsverletzungen und die Unterstützung des Terrorismus und forderten umfassende internationale Sanktionen.

Die Demonstranten verurteilten die anhaltenden nuklearen Aktivitäten der Mullahs, die Einmischung im Irak, die Welle von Unterdrückungen im Iran und die neue Unterdrückung des Streiks von Teheraner Arbeitern im Transport und der Personenbeförderung und wiesen darauf hin, dass die gegenwärtige gefährliche Situation eine Folge der Beschwichtigung Teherans durch die westlichen Ländern ist. Sie benannten die Bedrohung des Friedens und der Ruhe durch das iranische Regime als die Kehrseite der wachsenden brutalen Menschenrechtsverletzungen im Iran. Sie verurteilten auch die Beschwichtigungspolitik und ihr Kernstück, das Verbot der iranischen Hauptwiderstandskraft, der Volksmojahedin Irans (PMOI), als das größte Hindernis einer demokratischen Wende im Iran.

Maryam Rajavi, die vom iranischen Widerstand gewählte Präsidentin, sagte in einer Botschaft an die Demonstranten: "Eure wiederholte Kundgebungen vor der Internationalen Atomenergie-Behörde und die Manifestationen und Demonstrationen durch Iraner in anderen Ländern, vor den regionalen und internationaler Behörden wird nur durch Eure Sorge um die Notlage von 70 Millionen Iranern motiviert, die unter der Unterdrückung leiden."

"Das iranische Volk und sein organisierter Widerstand sehen das Gespenst der atomar bewaffneten Mullahs als eine Katastrophe, die ihre Herrschaft verlängert und zum Unglück des iranischen Volkes beitragen würde. Aus der Sicht des iranischen Volkes bedeutet ein atomar bewaffnetes Regime in Teheran nur mehr Folterungen und Erhängungen von iranischen Jugendlichen. Deshalb sagen wir dem Gouverneursausschuss des IAEA und der Weltgemeinschaft: Wenn Sie nur im Geringsten das Schicksal von Irans unterdrückten Menschen berührt, dann ist es unerlässlich, dass Sie ein für allemal von der Politik der übermäßigen Versöhnung und der sinnlosen Erwartung in ein besseres Verhalten der Mullah-Diktatur abrücken. Der Schmerz und das Leiden des iranischen Volkes und der Albtraum für die Nachbarländer müssen nicht noch größer werden, als sie bereits sind", fügte sie hinzu.

In dieser Demonstration wandten sich mehrere Kongressmitglieder aus europäischen Ländern, unter ihnen Jean-Pierre Malmandier und Mogens Camre, an die Versammelten. Sie verurteilten die Besänftigung des klerikalen Regimes und Bezeichnung der PMOI als Terroristen. Sie verlangten auch einen dringenden Handlungsbedarf durch den Sicherheitsrat im Atomstreit mit dem Regime. Mehrere Mitglieder des NWRI, darunter Bahram Alivandi, ein bekannter iranischer Maler, Asghar Adibi, und mehrere iranische Wissenschaftler, wie Dr. Alireza Assar und Manouchehr Fakhimi, wandten sich ebenfalls an die Versammlten.

Die Demonstranten schwenkten die iranische Nationalflagge, Bilder der Führung des iranischen Widerstandes, und skandierten Parolen gegen das Regime und für den Vorschlag der dritten Option von Rajavi. Sie gaben ebenfalls ihrer vollen Unterstützung für die Freiheitskämpfer in Ashraf -City im Irak Ausdruck und verurteilten energisch die Anschläge des Regimes und seiner Agenten in der irakischen Regierung gegen sie.

Das Sekretariat des Nationalen Widerstandsrates Irans
02. Februar 2006