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Iraner und ihre internationalen Freunde legen den Finger auf Teheran als das Zentrum des islamischen Fundamentalismus

Freitag, den 13. März 2015, 22. 29 Uhr

— Während einer großen Versammlung, die am Samstag, den 7. März in Berlin stattfand, forderten zehntausende Menschen aus vierzig Ländern die Welt auf, ihr Augenmerk auf Teheran,

das Zentrum des islamischen Fundamentalismus und Extremismus, zu richten. Sie gaben zu erkennen, daß sie die demokratische und tolerante Interpretation des Islam fördern, ebenso wie die demokratische Opposition des Iran, als Antithese zum islamischen Extremismus. 

Die „Union iranischer Vereine in Deutschland“ hatte die Veranstaltung organisiert. Iranische Gruppen und ihre Freunde überall in Deutschland hatten für dies Treffen in Berlin geworben. 

Mehr als 50 angesehene Persönlichkeiten aus Politik, Gesellschaft, Kultur und Religion in Deutschland, den Vereinigten Staaten, anderen europäischen und muslimischen Ländern sprachen während der Veranstaltung am Vorabend des Internationalen Frauentages. Hauptrednerin war Frau Maryam Rajavi, die gewählte Präsidentin des iranischen Widerstandes. 

Auch ein breites Spektrum deutscher Persönlichkeiten äußerte sich in Reden, darunter Rita Süßmuth, die ehemalige Präsidentin des Bundestages, Horst Teltschik, Berater für die nationale Sicherheit unter Bundeskanzler Helmut Kohl und früherer Leiter der Münchner Sicherheitskonferenz, Günter Verheugen, ehemaliger Europäischer Kommissar und Bischof i. R. Wolfgang Huber, ehemaliger Vorsitzender des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland. Zu den Rednern aus den USA und anderen europäischen Ländern gehörten Rudy Giuliani, ehemaliger Bürgermeister von New York City, Bernard Kouchner, ehemaliger Außenminister Frankreichs, Ingrid Betancourt, ehemalige Präsidentschaftskandidatin in Kolumbien und Ryszard Czarnecki, Vizepräsident des Europäischen Parlaments aus Polen. 

Maryam Rajavi unterstrich, um den islamischen Fundamentalismus zu zügeln, müsse man „der religiösen Diktatur, die den Iran beherrscht, entgegentreten“, denn „dies Regime ist das Zentrum des Problems. Daß es die Diktaturen von Bashar Assad und Maliki in Syrien bzw. dem Irak unterstützt, hat zur Bildung der fundamentalistischen Milizen von ISIS geführt.“

Sie fügte an: „Schweigen angesichts der Einmischung des Regimes in die Länder der Region und Zusammenarbeit mit ihm unter dem Vorwand des Kampfes gegen ISIS wären ein horrender strategischer Fehler. … Es ist illusorisch, den Brandstifter um Löschen zu bitten. Die korrekte Politik kann nur in der Vertreibung des Mullahregimes aus dem Irak und aus Syrien bestehen.“

Die Redner der Versammlung verurteilten entschieden die westliche Beschwichtigungspolitik gegenüber dem Iran und erinnerten ihre Zuhörer daran, daß Konzessionen ihm gegenüber bei den Nuklearverhandlungen den Interessen des iranischen Volkes ebenso zuwiderlaufen wie dem Frieden und der Sicherheit in der Welt. Es kann, so warnten sie, nicht hingenommen werden, daß man um einer Nuklearvereinbarung willen die Schandtaten der Mullahs im Iran übersieht.

Union iranischer Vereine in Deutschland

den 12. März 2015