Wednesday, November 30, 2022
StartNachrichtenAtomprogrammIranischer Sicherheitsbeamter: Das Nuklearprogramm wird unbeirrt fortgesetzt

Iranischer Sicherheitsbeamter: Das Nuklearprogramm wird unbeirrt fortgesetzt

NWRI – Ein ranghoher Sicherheitsbeamter des iranischen Regimes warnte: Die Nuklearkrise ist nicht die einzige Herausforderung, der das klerikale Regime gegenüber dem Westen ausgesetzt ist; es gibt noch andere Konfliktherde.

Die staatliche Nachrichtenagentur ILNA zitierte am Dienstag Abolfazl Zohrevand, einen ranghohen Berater des Sekretärs des Sicherheitsrates: „Wenn wir uns auf die gegenwärtige Situation des Iran konzentrieren, stellen wir fest, daß US-Truppen sich sowohl östlich als auch westlich des Iran in Stellung gebracht haben. Sie konzentrieren ihre Macht im Irak und in Afghanistan – an der Seite ihrer Verbündeten.“

Abolfazl Zohrevand, der früher dem iranischen Regime als Botschafter in Italien diente, fügte hinzu: „Vor dem nuklearen Thema waren es die Menschenrechte, die den Westen am meisten beschäftigten. Das nukleare Thema hat dies frühere Thema im Augenblick an den Rand gedrängt. Wenn wir das nukleare Problem lösen, werden wir mit neuen Herausforderungen konfrontiert sein.“

Mit Bezug auf die Sicherheitskonferenz in den Vereinigten Staaten sagte Zohrevand: „Im Augenblick findet in Washington eine Konferenz über nukleare Abrüstung statt; ihr Hauptthema ist der Iran. Im nächsten Monat wird eine NPT-Konferenz stattfinden; das Hauptthema auch dieser Konferenz wird der Iran sein. … Wenn wir unsere Sache aus den Augen verlieren, werden wir als Verlierer dastehen.“

Der Sicherheitsbeamte sagte: Die nukleare Krise „hat gezeigt, daß ihre wahre Sorge nicht das nukleare Problem ist. Damit wollen sie nur den Iran zur Aufgabe zwingen, wir aber haben angekündigt, daß der iranische Nuklearzug weder Bremsen hat noch einen Rückwärtsgang.“