StartNachrichtenMenschenrechteIranischer Widerstand verurteilt Unterdrückung von Flüchtlingen im australischen Nauru Camp

Iranischer Widerstand verurteilt Unterdrückung von Flüchtlingen im australischen Nauru Camp

Camp NauruDer iranische Widerstand ruft die Regierung von Australien auf, die Rechte des Asyls zu respektieren und anzuerkennen
Der iranische Widerstand verurteilt scharf die gewaltsame Niederschlagung der Proteste von Asylsuchenden im Camp Nauru, wo viele Iraner leben, die aus der Hölle der Folterungen und Hinrichtungen im Iran flohen. Er ruft die australischen Regierung auf, die Rechte des Asyls zu respektieren und ihre Rechte nach dem Flüchtlingsrecht und den Menschenrechten anzuerkennen.

Freitag nacht am 20. Juli 2013 protestierten Hunderte Asylsuchende in dem Flüchtlingscamp auf Nauru Island gegen den schleppenden Prozeß der Anerkennung ihrer Asylanträge und die Mißachtung ihrer Rechte. Daraufhin griff sie die Polizei an und zahlreiche Demonstranten wurden durch Schläge von „Rohren und Messern“ verletzt, weil sich ortsansässige Bürger den Angriffen der Polizei anschlossen. Mindestens vier Personen waren so schwer verletzt, dass sie in ein Krankenhaus eingeliefert werden mußten, fast 130 Asylsuchende wurden verhaftet.

Die australische Regierung gab diese Woche bekannt, dass ab jetzt jeder, dessen Asylantrag abgelehnt wurde und jeder Flüchtling, der nach Australien kommt, zuerst nach Neu Guinea oder an andere pazifische Inseln verteilt wird. Zudem bat die australische Regierung Indonesien, die Erteilung von Visa iranischer Bürger, die in das Land kommen, zu erschweren. Zudem gab die australische Regierung über das Außenministerium eine Anweisung an die Einwanderungsbehörde über Asylsuchende des Iran weiter. In dieser Anweisung wird der Iran als sicheres Land bezeichnet. Dass bedeutet, dass Flüchtlinge zurück in den Iran und zum iranischen Regime ausgeliefert werden können.

Den Iran unter der Herrschaft der Mullahs als sicheres Land zu bezeichnen, ist ein Verkauf der Menschenrechte zugunsten wirtschaftlicher Interessen. Das iranische Regime hat die höchste Hinrichtungsrate pro Kopf und hat in den letzten 3 Wochen mehr als 100 Gefangene hingerichtet. Nicht einmal Kinder und Frauen sind vor den Hinrichtungen oder brutalen Strafen der Mullahs sicher. Gerade eben erst wurde ein 20 Jahre alter Jugendlicher öffentlich gehängt, weil er einen Diebstahl im Wert von weniger als 35 Euro begangen hatte. Seine Augen vor dieser Situation zu verschließen, ist eine widerwärtige Art der Beschwichtigung, welche universelle moralische Werte und Menschenrechte für wirtschaftliche Interessen verkauft.

Der iranische Widerstand ruft den UN Hochkommisar für Flüchtlinge und andere relevante Organisationen auf, für die Einhaltung der Asylrechte von Iranern einzustehen, welche durch das klerikale Regime gezwungen sind, dass Land zu verlassen, um dann im Exil für kurzfristige wirtschaftliche Interessen ihrer Rechte beraubt zu werden.

Sekretariat des Nationalen Widerstandsrates Iran

21. Juli 2013