Wednesday, February 8, 2023
StartNachrichtenIranisches Regime setzt Satellitenstarts fort

Iranisches Regime setzt Satellitenstarts fort

Das iranische Regime bestätigte am Dienstag, dass es in diesem Jahr drei Satelliten in die Erdumlaufbahn schießen will, obwohl die USA versucht, dass ballistische Raketenprogramm des Landes zu stoppen, was auch durch der Start von Raketen profitiert, welche Satelliten in die Umlaufbahn schießen.

Der iranische Minister für Telekommunikation, Mohammad Javad Azari-Jahromi, gab am Rande einer Konferenz in Genf Reuters ein Interview. Dort sagte er, dass das Regime mit dem Plan von drei Raketenstarts 2019 fortsetzt, welche Satelliten in den Orbit bringen sollen. Er sagte, diese Starts hätten nichts mit dem ballistischen Raketenprogramm zu tun.

Azari-Jahromi sagte:“ Diese Raketen, welche Satelliten in die Erdumlaufbahn bringen sollen, sind kein Deckmantel für eine andere Art von Raketenaktivitäten. Der Iran will seine Aktivitäten im Bereich der Raketen offen zeigen. Es gibt nichts geheimes daran und es ist ein Teil unseres Rechtes zur Verteidigung.“

Am Montag hatte Donald Trump bekannt gegeben, dass die Islamischen Revolutionsgarden (IRGC) auf die Liste der terroristische Organisation kommen, weil man über sie dem Iran auf zwei verschiedenen Wegen bei der Entwicklung des ballistischen Raketenprogrammes hilft:

  1. Die Lieferung von Raketenteilen an die IRGC sind eine Verletzung der US Sanktionen. Ebenso fördert sie die materielle Unterstützung von terroristischen Gruppen, welche die IRGC ausrüstet und finanziert.
  2. Finanzierung der IRGC, welche sie ein großen Teil der iranischen Wirtschaft durch ein breites Netzwerk von Frontfirmen kontrolliert. Sie hat auch die Kontrolle über das Raketenprogramm und andere destruktive Aktivitäten.

Die USA ist vor allem über die Technologie besorgt, welche für Langstreckenraketen benutzt wird. Diese wird auch bei dem Start von Satelliten eingesetzt und sie kann auch für Raketen benutzt werden, welche atomare Sprengköpfe tragen können.

Das iranische Regime hatte bereits im Januar und Februar versucht, Satelliten in die Erdumlaufbahn zu bringen. Beide Versuche scheiterten.

Nach dem Fehlstart im Januar hatte US Außenminister Mike Pompeo per Tweet geschrieben:“ Der Start zeigt erneut, dass der Iran Raketentechnologie entwickelt, welche Europa und den Mittleren Osten bedroht.“

Azari-Jahromi hingegen betonte, dass das Satellitenprogramm ausschließlich friedlichen Zwecken dient, zum Beispiel im Rahmen des Wassermanagement und des Umweltschutzes. Doch daran haben viele ihre Zweifel.

Der Iran hatte seit dem 17. März eine massive Flut zu bewältigen, dabei starben fast 300 Menschen und 1900 Gemeinden waren betroffen. Der Reaktion des Regimes darauf war mehr als verhalten.

So lange die Mullahs an der Macht sind, so lange wird der Iran als Schurkenstaat angesehen werden. Der einzige Weg aus diesem Dilemma ist die Unterstützung eines Regimewandels durch den Nationalen Widerstandsrat Iran.