Wednesday, December 7, 2022
StartNachrichtenIRGC tötet Grenzhändler: Ein weiteres Zeichen der systematischen Unterdrückung des iranischen Regimes

IRGC tötet Grenzhändler: Ein weiteres Zeichen der systematischen Unterdrückung des iranischen Regimes


Berichte aus dem Iran zeigen, dass die Revolutionsgarden (IRGC) zwei Grenzhändler (Kolbars) im Nordwesten und Südwesten des Iran erschossen haben Das Regime erschießt die Grenzhändler, während die IRGC das iranische Schmuggelnetzwerk beherrscht.
Soldaten der IRGC erschossen am 6. Dezember in Salmas (Nordwestiran) Farzad Saaduzadeh (41). Am 3. Dezember wurde ein iranischer Kurde in der Provinz Sistan und Beluchistan (Südwestiran) erschossen, der Benzin transportiert hatte. Seine Name ist Behzad Mohammadi.
Die Grenzprovinzen im Iran haben die höchste Arbeitslosenquote und so sind viele ansässige Bürger gezwungen, Kolbars zu werden. Die schlechte Verteilung des Wohlstandes in dieser Region und die fehlende Aufmerksamkeit des Regimes für diese Provinzen sowie Mismanagement gehören zu den Faktoren, welche die Bürger dazu zwingen, Grenzhändler zu werden.
Die Kolbars tragen schwere Lasten oft Hunderte Kilometer weit auf ihren Schultern. Zu den Gefahren gehören die Berge im Nordwesten, die Wüsten im Südwesten und Soldaten der IRGC, welche ohne Vorwarnung auf sie schießen. Im Grund machen diese Jagd auf die armen Grenzhändler.
Die IRGC behauptet, dass sie damit den Schmuggel bekämpfen will. Doch die IRGC selbst kontrolliert das größte iranische Schmuggelnetzwerk. 2017 hatte der Nationale Widerstandsrat Iran (NWRI) dazu einen Bericht verfasst.
„Institutionen mit Verbindungen zum Staat, zu denen auch die Revolutionsgarden (IRGC) zählen, haben die Kontrolle über die iranischen Häfen übernommen und mischen sich in die Arbeit der Zollbehörden ein. Sie haben diese Wirtschaftszentren dazu genutzt, um über sie Waren zu schmuggeln. Die IRGC kontrolliert die wichtigsten Handelswege des Landes und hat ein riesiges Finanzimperium aufgebaut, welches die volle Kontrolle über einen sehr großen Teil der Importe und Exporte hat“, schreibt der NWRI.
Das Ermorden von Kolbars ist kein Teil des Kampfes gegen Schmuggel. Die Mullahs wollen vielmehr das organisierte Schmuggelnetzwerk beherrschen.
Im Dezember 2019 wurde der 14 Jahre alte Farhad erfroren aufgefunden, als er Güter im Nordwesten des Iran über die Grenze transportieren wollte. Die Bürger von Marivan in der Provinz Kermanshah gingen daraufhin auf die Straßen und riefen „Tod dem Diktator“.
……………………………………………….Abbildung………………………………………..
Farhad Khosravi, a 14-year-old porter, died from frost on the Iranian border near Marivan (Iran)
Farhad Khosravi, ein 14 Jahre alter Grenzhändler, erfror an der iranischen Grenze nahe Marivan

Diesbezüglich sagte die gewählte Präsidentin des NWRI, Maryam Rajavi:“ Dass ein 14 Jahre alter Grenzhändler in den Bergen erfrieren musste, schockiert jeden Menschen. Anstatt in die Schule zu gehen, musste Farhad schwere Lasten tragen und als Grenzhändler arbeiten, um leben zu können. Das klerikale Regime plündert den Wohlstandes Volkes aus und verschleudert ihn für Kriege und Unterdrückung. Die Kinder der Anführer des Regimes leben in Wohlstand in Europa oder den USA, während die unterdrückten iranischen Kinder als Grenzhändler arbeiten müssen.“
„Die verarmten Kinder des Iran müssen als Grenzhändler arbeiten, in den Bergen frieren und Angst davor haben, von der IRGC gejagt zu werden. Diese Kinder werden die Kraft der Rebellion werden, welche die Herrschaft der Mullahs beenden wird“, sagte Frau Rajavi.
Das Ermorden von Kolbars passt in die generelle Politik der Unterdrückung im Iran durch das Regime. Das Regime unterdrückt lieber das Volk, als ihm zu helfen. Das ist seine Strategie, um die Gesellschaft einzuschüchtern.
Seit der Machtübernahme in 1979 hat das iranische Regime Gewalt im Inland als Werkzeug eingesetzt, um eine progressive und rebellische Gesellschaft zu kontrollieren, welche die Herrschaft der Mullahs niemals akzeptieren wird. Die Proteste gegen dieses Regime im Iran begannen 1980 und fanden ihren vorläufigen Höhepunkt in dem Aufstand vom November 2019, der an den Fundamenten des Regimes rüttelte und der zeigte, dass die Iraner niemals dieses Regime akzeptieren werden.
Um die rebellische Gesellschaft zu kontrollieren, hat das Regime alle möglichen Maßnahmen eingesetzt, um das Volk zu unterdrücken. Die Inaktivität der internationalen Gemeinschaft gegenüber diesem Regime und seine Barbarei hat es nur ermutigt, mit seinen Menschenrechtsverletzungen fortzusetzen.
Die Zeit ist reif, dass die internationale Gemeinschaft das Regime für Jahrzehnte der Verbrechen zur Rechenschaft zieht. Die internationalen humanitären Werte und Standards verlangen von der internationalen Gemeinschaft, dass sie sich um die Menschenrechtsverletzungen kümmert und weitere Verbrechen der Mullahs verhindert.