Monday, December 5, 2022
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Japan und Australien wollen eine schnelle Antwort vom Iran

Japanese Foreign minister Taro AsoNWRI/Tokio – Japan und Australien wollen, dass der Iran schnell auf den internationalen Druck reagiert und seine umstrittenen nuklearen Aktivitäten einstellt, sagte ein Sprecher am Mittwoch.
Der japanische Außenminister Taro Aso und sein australischer Amtskollege Alexander Downer stimmten sich während der Gespräche in Tokio zu der Problematik ab, sagte der Sprecher des japanischen Außenministeriums.

Aso erklärte, dass die Botschaft an den iranischen Außenminister Manouchehr Mottaki bei dem asiatischen Regionalforum letzte Woche in Kuala Lumpur übergeben wurde.

"wir sagten dem Iran, dass er nicht glauben darf, dass die internationale Gemeinschaft ewig geduldig auf seine Antwort warten würde. Der Iran muss eine schnelle Antwort geben", wurde Aso von einem Sprecher zitiert.

Der Iran muss auf die Beine kommen und zum einen auf das Angebotspaket der europäischen Mächte eine Antwort geben. Zum anderen muss er sein Nuklearprogramm aufgeben.

Der Sicherheitsrat der UN verlangte am Montag vom Iran, die Nuklearaktivitäten – einschließlich der Urananreicherung – bis 31. August einzustellen. Ansonsten sehe er sich möglichen Sanktionen ausgesetzt.
"Der Iran muss entsprechend der Resolution des UN Sicherheitsrates schnell positiv reagieren. Die Problematik erfordert eine enge Zusammenarbeit",wurde Downer zitiert.

Wie auch immer, der iranische Präsident Mahmoud Ahmadinejad hat einen Ausstieg abgelehnt und sagte, dass die islamische Republik die Arbeit am sensitiven Kernbrennstoffkreislauf fortsetzen wird.

Japan und Australien sind enge Verbündete der USA, aber Tokio ist ebenfalls ein Hauptinvestor in der Islamischen Republik und hat 2004 einen 2-Billionen-Dollar-Vertrag zur Entwicklung seines größten Ölfelds unterzeichnet, das strengeren nationalen Bestimmungen unterliegt.