Sunday, December 4, 2022
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Hochrangiger iranischer Kleriker: EU sollte aus der „Erstürmung der US Spionageeinrichtung“ lernen

NWRI – Mohammad-ali Movahhedi-Kermani, der Vertreter von Ali Khamenei bei der Freitagspredikt in Teheran, beschrieb die neuste Resolution des EU Parlamentes wegen der Menschenrechtsverletzungen im Iran als „Hetzschrift“.

 

Er sprach auch über die Pläne, ein EU Büro im Iran zu gründen. Er verwies dabei auf die Geiselnahme amerikanischer Diplomaten 1979 in Teheran und sagte:“ Das iranische Volk wird keine neue Spionageeinrichtung im Iran akzeptieren. Die EU sollte aus der Erfahrung des Umgangs des Volkes mit der US Spionageeinrichtung lernen. Sie sollte lernen, dass wir nicht nur amerikanischen Spionen die Augen verbinden und fesseln werden.“

Er ergänzte:“ Die EU ist beschämend und im höchstem Grade gefährlich. Welche merkwürdigen Erwartungen haben sie und was für absurde Anschuldigungen sie machen! Werden Menschenrechte im Iran verletzt? Warum werden sie verletzt? Sie sagen, die Wahl im Iran geschieht nicht nach internationalen Standards. Sie behaupten, Ahmed Shaheed, ein anti-iranischer Agent, ein Sprachrohr des Kolonialismus, sollte den Iran besuchen dürfen und dort für Unruhe sorgen.“

„Das Europäische Parlament sagt, eine parlamentarische Delegation sollte den Iran besuchen und sie sollte Zugang zu Verrätern und Anti-Revolutionären erhalten. Was für eine abscheuliche Vorstellung!“ (Tasmin News, 4.April 2014).

Ein weiterer hochrangiger Kleriker, Makarem Shirazi, sagte zu dem Thema:“ Die EU hat einen 20 Punkte Plan verabschiedet, der uns in erhöhte Alarmbereitschaft versetzen sollte. Obwohl die Atomfrage noch nicht gelöst ist, kreieren sie ein solches Chaos.“ (Staatliche Nachrichtenagentur Fars, 4. April 2014).

Naghdi, Brigadegeneral der islamischen Revolutionsgarden und Kommandeur der Bassidsch Einheiten, nannte die EU „weniger Wert als Tiere“. Er sagte:“ Sie sagen in ihrer Resolution, dass wir kein Recht haben, Hinrichtungen durchzuführen und dann wollen sie im Iran ein Büro eröffnen. Doch es besteht keinerlei Interesse für uns, mit solchen Leuten ein Büro im Iran zu eröffnen.“ (Staatliche Webseite Tabnak, 3. April 2014).

Alaeddin Boroujerdi, der Vorsitzende des Komitees für Nationale Sicherheit und Außenpolitik im Parlament, sagte:“ Wenn die Europäische Union glaubt, sie könne die Beziehungen mit dem Iran mit dieser Art von Politik regulieren, dann sollten sie wissen, dass sie einen Weg geht, auf dem wir mit ihnen nichts mehr zu tun haben wollen.“

Hossein Tala, ein weiteres Mitglied des Parlamentes, sagte:“ Diese Europäer, die behaupten, die Verteidiger der Menschenrechte zu sein, müssen zuerst einmal der iranischen Nation erklären, warum sie die PMOI(MEK) von ihrer Liste der terroristischen Organisationen gestrichen hat.“ (Nachrichtenagentur des Regimes, 4. April 2014). 

 

Die hysterischen Reaktionen des klerikalen Regimes auf die Resolution des EU Parlamentes über die Menschenrechtsverletzungen im Iran, die klare Belege von Folter, Hinrichtungen und systematischer und brutaler Menschenrechtsverletzungen im Iran verurteilt, zeigt, dass dem Regime jegliche Flexibilität fehlt und das der einzige Weg zu einem Ende der Menschenrechtsverletzungen nur darin bestehen kann, das mittelalterliche Regime zu stürzen.

Sekretariat des Nationalen Widerstandsrates Iran

5. April 2014