StartNachrichtenMaryam Rajavi fordert die Verurteilung der Ermordung von Sunniten in Belutschistan durch...

Maryam Rajavi fordert die Verurteilung der Ermordung von Sunniten in Belutschistan durch das iranische Regime

NWRI – Frustriert von der Konfrontation mit der verarmten Bevölkerung in Sistan und Belutschistan ist die religiöse und terroristische Diktatur, die im Iran herrscht, darauf verfallen, sunnitische Kleriker, religiöse Diener und Zivilisten in dieser Provinz zu ermorden.

 

Am Sonntag, den 30. März, wurde auf Mowlavi Abdullah Baji Zehi, den Prediger der Shirabad Moschee in Zahedan, gezielt geschossen, so dass er  von vier Kugeln im Kopf getroffen wurde, als er die Moschee verließ. Er war sofort tot. Am gleichen Tag wurden zwei Zivilisten im Alter von 34 und 40 Jahren mit Nachnamen Shahuzehi von den Mördern des  Regimes der Mullahs mit Maschinengewehren erschossen.   

Am Montag, den 31.März wurde auf Herrn Morad Kahrazehi, 45 Jahre alt, in  Zahedan mit vier Kugeln geschossen. Er wurde schwer verletzt und liegt jetzt im Koma. Am Dienstag, den 1. April wurde auf Herrn Khadad Naroui, 60 Jahre alt, einen der religiösen Diener von Bezman, einer Stadt in der Umgebung von Iranschahr, von Söldnern mit dem Maschinengewehr angegriffen und getötet.

Frau Maryam Rajavi, die gewählte Präsidentin des Iranischen Widerstands, gab ihrer Solidarität und ihrem Beileid mit den Angehörigen der Opfer und mit allen Menschen in Sistan und Belutschistan Ausdruck. Sie forderte die Weltgemeinschaft, vor allem den UNO Generalsekretär, die Hohe Kommissarin der UNO für Menschenrechte, den Sonderberichterstatter für Freiheit der Religion und des Glaubens, den Sonderberichterstatter für die Situation der Menschenrechte im Iran, die Vereinten Nationen insgesamt und alle internationalen Organisationen, die sich für Menschenrechte einsetzen, auf, diese Gräueltaten entschieden zu verurteilen. Sie verlangte auch die Bildung einer Untersuchungskommission, die über diese wahllosen und brutalen Angriffe  ermitteln soll.

Frau Rajavi ergänzte: „Dass das Regime der Mullahs auf solche wahllosen Ermordungen verfällt, zeigt, dass sogar die Welle der kollektiven und willkürlichen Hinrichtungen, die unmittelbar nach der Amtsübernahme von Mullah Rohani  zugenommen hat, nicht den Wunsch der Verbrecher, die im Iran herrschen, nach weiterem Blutvergießen zufriedenstellt und dass das Regime der Mullahs aus Angst vor einem Ausbruch des Volkszorns vor allem in den verarmten Gebieten wie Sistan und Belutschistan vor keinem Verbrechen zurückschreckt“.

Sekretariat des Nationalen Widerstandsrats Iran, den 5. April 2014