Tuesday, December 6, 2022
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Kirchner reist nicht nach Ecuador und vermeidet Treffen mit Irans Präsidenten Ahmadinedschad

argentinienaktuell – BUENOS AIRES / QUITO, 11. Januar 2007 – Der argentinische Präsident Néstor Kirchner hat seine geplante Reise nach Quito zur Vereidigung des neuen Präsidenten von Ecuador, Rafael Correa, abgesagt.
Damit geht Kirchner einem möglichen Treffen mit dem Iranischen Präsidenten Mahmud Ahmadinedschad aus dem Weg, der auf Einladung des venezolanischen Präsidenten Hugo Chávez in Südamerika weilt, und seine Teilnahme in Ecuador bereits zugesagt hat.
Ahmadinedschad wird weitreichende Kooperations-Verträge mit Venezuela aber auch mit Ecuador und Nicaragua abschließen.

Wegen des Anschlags auf jüdisches Kulturzentrum 1994 in Buenos Aires, bei dem 85 Menschen getötet und über 300 verletzt wurden, hat die argentinische Staatsanwaltschaft Klage gegen den Iran und die libanesische Hisbollah eingereicht.

Es wurden internationale Haftbefehle gegen den ehemaligen iranischen Präsidenten Ali Akbar Haschemi Rafsandschani und sechs weitere ehemalige Regierungsmitglieder sowie gegen einen ehemaligen Hisbollah-Führer beantragt.

Die argentinische Staatsanwaltschaft, hält es "für erwiesen", dass der Anschlag "im Iran geplant und von der Hisbollah ausgeführt wurde".