Saturday, December 10, 2022
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Koblers Agent will in Camp Liberty Schlägereien provozieren

NWRI – Am Mittwoch, dem 10. April nachmittags besuchte ein besonderer Mitarbeiter von Martin Kobler in provozierender Weise zur Unzeit (14.25 Uhr) einen gelähmten Patienten in seinem Schlazimmer in Camp Liberty und drang darauf, mit ihm zu sprechen. Das führte dazu, dass der Patient einen Schock erlitt.

Die Pflegerin des Patienten protestierte dagegen, dass er in seiner Ruhezeit gestört wurde. Darauf antwortete der Agent Massoud Durrani ärgerlich: »Das geht Sie nichts an, gehen Sie raus.«

Dann stand der Patient mühsam auf und protestierte gegen das demütigende Eindringen von Martin Koblers Agenten, das gegen die grundlegenden Standards des menschlichen Umgangs, auch in der beruflichen Sphäre, verstößt.

Der Patient sagte, er sei nicht bereit, mit Massoud Durrani zu sprechen. Er willigte aber trotz seiner Krankheit ein, mit einer Dame von den Vereinten Nationen, die anwesend war, zu sprechen.

Solche Zudringlichkeit, die in einer demokratischen Gesellschaft nicht einmal Gefängnisbehörden zusteht, fassen die Bewohner als psychologische Folter auf, besonders wenn es sich um Patienten handelt.

Der Patient schrieb einen Brief an das Hohe Kommissariat der Vereinten Nationen für Flüchtlinge, das Menschenrechtsbüro der UNAMI und die Organisation der Volksmudschahedin im Iran. Darin beschrieb er, was geschehen war und fügte hinzu, Martin Kobler sei die Ursache dafür, dass er mit vielen anderen Patienten ins Gefängnis Liberty verbracht worden sei und jetzt drängen seine Agenten unerwartet in seine Privatsphäre ein und benähmen sich so unmenschlich.

Dieses Individuum beleidigte am 9. April einen anderen Bewohner in Abschnitt 2 des Lagers. Dem Menschenrechtsbüro der UNAMI wurde dies in einem Brief mitgeteilt. Schon vorher hatten die Bewohner immer wieder den Vereinten Nationen das provozierende und beleidigende Benehmen dieser Person gemeldet und dagegen protestiert.

Am 14. März 2013 antwortete Massoud Durrani auf den Protest der Bewohner dagegen, dass die UNAMI nichts getan hatte, um Hamid Rabi, das achte Todesopfer des Raketenanschlags, nach Deutschland zu bringen. Er sagte sarkastisch: » Es ist o. k., er kommt doch in den Himmel.«

Darauf schrieb der Vertreter der Bewohner an den UN-Generalsekretär: »Die Bewohner von Liberty … wollen jede Art von herbeigeführter Provokation verhindern und werden deshalb nicht mehr mit dieser Person sprechen.«

Ein Vizepräsident des Europäischen Parlaments wandte sich am 27. Januar 2013 in einem Brief an den Generalsekreär energisch dagegen, dass Massoud Durrani »zum Boten von Geheimagenten des Mullahregimes geworden ist« und schrieb weiterhin: »Ich fordere Sie dringend auf, … zu unterbinden, dass diese unakzeptablen Handlungen im Namen der Vereinten Nationen begangen werden. Diese Handlungen bringen das Leben von 3200 iranischen Flüchtlingen und ihren Angehörigen in Gefahr.«

Der iranische Widerstand warnt vor den provozierenden Handlungen Massoud Durranis, denn er versucht im Lager Schlägereien anzuzetteln. Wir rufen den UN-Generalsekretär, seinen politischen Stellvertreter und die zuständigen Beamten der Vereinten Nationen auf, diesen Menschen aus Camp Liberty zu entfernen und nicht zuzulassen, dass er einem weiteren Blutbad den Boden bereitet, indem er die Patienten des Lagers provoziert und psychologisch foltert.

Sekretariat des Nationalen Widerstandsrates Iran

11. April 2013