Thursday, December 8, 2022
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Kundgebung der Anglo-Iraner in Solidarität mit den Protesten im Iran

13. Januar 2020 London: NWRI und MEK halten eine Kundgebung ab in Solidarität mit den Protesten im Iran

Mitglieder der anglo-iranischen Gemeinschaften und Unterstützer der Organisation der Volksmudschahedin des Iran (PMOI, Mujahedin-e Khalq oder MEK) und des Nationalen Widerstandsrats Iran (NWRI) haben am Montag eine Protestversammlung in der Downing Street in London abgehalten in Solidarität mit den  landesweiten Protesten im Iran.

Unterstützer von MEK  und NWRI haben sich am Montag, dem 13. Januar, vor Downing Street Nr. 10 veranstaltet, um sich für die Proteste der Bevölkerung gegen das iranische Regime und die Revolutionsgarden (IRGC) stark zu machen nach dem Geständnis des IRGC an diesem Wochenende, dass es das ukrainische Passagierflugzeug abgeschossen hat. Die Teilnehmer forderten die Regierung des VK und den Premierminister auf, die demokratischen Bestrebungen des iranischen Volkes für einen Wandel zu einer Demokratie im Iran zu unterstützen.

Die Protestierer pflichteten auch der Forderung von Frau Maryam Rajavi, der gewählten Präsidentin des  NWRI, an die internationale Gemeinschaft bei, es als Realität anzuerkennen, dass der religiöse Faschismus, der im Iran herrscht,  nicht das iranische Volk repräsentiert und dem iranischen Volk das Recht zuzugestehen, dieses Regime zu stürzen.

Die Unterstützer von MEK und NWRI zollten auch den Opfern des Flugzeugabsturzes Tribut und den mehr als 1500 Märtyrern der landesweiten Proteste im November im Iran.

Herr Hossein Abedini, Mitglied des Ausschusses des NWRI für Außenpolitik, erklärte bei der Versammlung: „Die Proteste von Tausenden von Iranern in Teheran und in einigen anderen Städten gestern abend und heute, bei denen die Menschen Slogans wie ‚Oberkommandeur der Armee tritt zurück, tritt zurück‘ anstimmten, machen es handgreiflich klar, dass das iranische Volk den Sturz der Mullahs verlangt“.

„Die Proteste widerlegen die Propaganda des Regimes nach der Beseitigung von Qassem Soleimani. Die Protestierer rissen nicht nur Poster mit seinem Abbild in Teheran und anderswo ab, sondern riefen auch: ‚Soleimani ist ein Mörder, ebenso wie sein Führer (Ali Khamenei)‘. Sie verurteilten den Abschuss des ukrainischen Linienflugzeugs und geißelten das Regime für die Lügen darüber“, ergänzte er.

„Nach den Protesten gegen das Regime im November in 191 Städten im ganzen Iran, bei denen das Regime 1500 Protestierer tötete, 4000 verletzte und 12 000 verhaftete, haben sich die Gezeiten gegen das Regime gewandt“, schloss Herr Abedini.

 

Die Protestierer in London hielten Schilder hoch, auf denen stand: „Ja zu Rajavi, Nein zu Khamenei“ und „Wir verurteilen die brutale Niederschlagung der Proteste gegen das Regime durch das Regime und das Töten von Protestierern“.

Die Versammlung der Unterstützer der MEK und des NWRI in London fand ein vielfaches Echo in den Medien.