Saturday, December 10, 2022
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Kundgebungen: Die Iraner haben sich weltweit in 40 Städten zum Jahrestag der Aufstände

ImageKundgebungen: Die Iraner haben sich weltweit in 40 Städten zum Jahrestag der Aufstände vom 9. Juli versammelt

Die Iraner haben sich weltweit in 40 Städten zum Jahrestag der Aufstände vom 9. Juli versammelt.
Aufruf nach dem Ende der Beschwichtigungspolitik und dem Widerruf des Terror-Etiketts gegen die iranischen Volksmojahedin

Heute hielten Unterstützer des iranischen Widerstands Kundgebungen, Seminare, Versammlungen und Konferenzen in 40 Städten überall in der Welt ab, um den sechsten Jahrestag des Aufstandes vom 9. Juli zu gedenken. Im Ausdruck ihrer Solidarität mit iranischen Studenten verlangten sie ein Ende der Beschwichtigungspolitik gegenüber dem klerikalen Regime.

Iraner unterstrichen, dass die Gleichzeitigkeit der kriminellen Bombenattentaten in London und die Machtergreifung eines Terroristen als Präsidenten im Iran auf doppelte Weise die Notwendigkeit für eine entschlossene Politik gegenüber dem Regime im Iran zeigt, wo derzeit Herd vom Fundamentalismus und Terrorismus ist.

Eine Reihe von politischen, parlamentarischen und akademischen Persönlichkeiten sowie Menschenrechtler richteten sich an diese Veranstaltungen und drückten ihre Unterstützung für das Streben von Iranern nach Freiheit und Demokratie aus. Indem sie die Wahlfarce der Mullahs verurteilten, die zur Wahl des Revolutionsgardisten Ahmadinejad mit einer Vergangenheit voll von Verwicklung in Mord und Terror führte, forderten die Redner die westlichen Länder besonders die Europäische Union auf, die unheilvolle Politik der Beschwichtigung zu beenden. Sie forderten weiter, dass diese Länder das Terror-Etikett gegen die iranische Hauptoppositionskraft, nämlich die Volksmojahedin, widerrufen.

Diese Veranstaltungen und Kundgebungen fanden in Hamburg, Bremen, Göttingen, Frankfurt, Ulm, Nürnberg, Berlin und Köln in Deutschland, Brüssel, Den Haag, Stockholm und Göteborg in Schweden, Helsinki, Kopenhagen, Oslo, Trondheim, Bergen, und Arendal in Norwegen, Rom, Sydney, Wien, Bern, Limasol, in Zypern, Lille, Luxemburg, Denver, Los Angeles, Berkeley, Atlanta, Washington D.C., San Diego in den Vereinigten Staaten, Toronto, Ottawa, Montreal und Vancouver in Kanada statt.

Seminare und Konferenzen werden auch in den kommenden Tagen in Dallas, Houston und Nashville in den Vereinigten Staaten, Rom und Sydney gehalten.

Die Demonstranten trugen Irans dreifarbige Fahnen und Bilder der Führung des Widerstands sowie Plakate, welche die Aufstände vom 9. Juli unterstützten und die Beschwichtigungspolitik verurteilten. Sie riefen in Sprechchören: „Jeder Iraner ruft nach Freiheit“ und „Demokratie, Freiheit mit Maryam Rajavi“.

In der Resolution der Versammlungen hieß es u.a.: „Dass die meist extremistische Splittergruppe des klerikalen Regimes an der Macht kommt, ist das Nebenprodukt der Beschwichtigungspolitik der Westen. Der ernsteste Glückstreffer dieser Politik für die Mullahs war das Terror-Etikett gegen die iranische Hauptoppositionsgruppe, der Volksmojahedin (PMOI). Diese konziliante Politik hat nicht nur zu keiner Mäßigung der Mullahs geführt, sondern gab den Mullahs noch mehr freie Hand bei der Unterdrückung, der Export des Terrors und der Verfolgung von Atomwaffenprogrammen. Zudem hat diese Politik es den Mullahs ermöglicht, eine Säuberungsaktion bei regimeinternen Banden durchzuführen. Die fortlaufende Beschwichtigung würde eine Katastrophe sein. Die Lösung für den Iran ist weder Beschwichtigung noch ein Auslandskrieg, sondern demokratischer Wandel durch die iranische Bevölkerung und deren Widerstand. Das Terror-Etikett gegen den Widerstand ist das größte Hindernis zur Verwirklichung dieses Wandels.“

Die Resolution lenkte auch die Aufmerksamkeit von europäischen Regierungen auf die Komplotte der Agenten von Mullahs und Tätigkeiten durch ihre Spionage und Terroristennetze gegen iranische Flüchtlinge sowie Mitglieder und Sympathisanten des iranischen Widerstands. Sie forderte sie auf, „die Agenten von Teheran zu jagen, zu bestrafen und auszuweisen und nicht erlauben, dass das europäische Boden zum Aktionsfeld der iranischen Geheimdienstagenten wird“.  

Sekretariat des Nationalen Widerstandsrates Iran
9. Juli 2005