Monday, November 28, 2022
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Kunstausstellung des iranischen Regimes in Berlin abgesagt

NWRI – Die Kunstausstellung des iranischen Regimes, die bereits in Berlin organisiert war, wurde abgesagt. Laut „Der Spiegel“ sollte die Ausstellung im Dezember in Berlin beginnen und der iranische Außenminister Mohammad Javad Zarif sollte an der Eröffnungsfeier teilnehmen.

 

Der Spiegel berichtet weiter, dass die Preußische Kulturstiftung die Ausstellung abgesagt hat, weil das iranische Regime den Holocaust leugnet.

Die iranischen Machthaber hatten zuvor viel unternommen, um die Ausstellung zu retten. Die Verhandlungen zwischen Vertretern des deutschen Außenministeriums und Vertretern des iranischen Regimes landeten jedoch in einer Sackgasse. Der stellvertretende Kulturminister des Iran, Ali Moradkhani, nahm ebenfalls an den Gesprächen teil. Doch nach einer langen Verhandlungszeit wurde dem Iran nicht erlaubt, seine 60 Kunstwerke in das Museum für zeitgenössische Kunst in Berlin zu bringen.

Experten glauben, dass das Projekt mit dem Titel „Kulturelle Diplomatie“ ein erster großer Versuch der Beschwichtigung nach dem Iran – Deal war. Es diente dazu, die Beziehungen zwischen dem Iran und dem Westen zu stärken.