Tuesday, December 6, 2022
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Kurden lehnen Unterstützung al-Malikis ab und sagen Nein zur Einmischung des Regimes

Iran IraqNWRI – Die Verhandlungen zwischen dem irakischen Premierminister und Führern der irakisch kurdischen Region kamen zu keinem Ergebnis, während al-Maliki weiter an seinem Posten als Premierminister und der terroristischen Einmischung des iranischen Regimes festhält und damit den Protesten und Ärger der irakischen Bürger neue Nahrung gab.

Am Sonntag berichtete al-Sharqiya TV, dass al-Maliki zu keiner Einigung mit dem Präsidenten der kurdischen Autonomieregion, Massoud Barzani, für seine Unterstützung einer Wiederwahl als irakischer Premierminister kam.

Anführer der kurdischen Liste sagten gegenüber al-Maliki, dass sie keine Präferenz hätten, wenn es zu einer Abstimmung über den Premierminister kommt.

Die kurdische Ablehnung kam sogar, nachdem der Premierminister die Umsetzung von Artikel 140 der irakischen Verfassung versprach, welche zu einem Referendum aufruft, um den Status der ölreichen Kirkuk oder anderer Provinzen im irakischen Kurdistan festzulegen.

Al-Malikis Angebot hatte keinen Erfolg, weil die kurdischen Anführer sagten, dass Artikel 140 ausschließlich eine Rechtsfrage und kein Punkt von politischen Verhandlungen ist, berichtet al-Sharqiya TV.

Es gibt weitere Berichte aus dem Irak, die einen steigenden Unmut der Iraker mit al-Maliki und der Einmischung des iranischen Regimes zeigen.

Der Tageszeitung Azzaman vom Sonntag zu Folge, wurde eine neue Umfrage des Zentrums für Erhebungen im Mittleren Osten gemacht, welche zeigt, dass die meisten Iraker die Einmischung des iranischen Regimes für das Haupthindernis der Bildung einer neuen Regierung halten.

12.000 Menschen aus allen irakischen Provinzen nahmen an der Umfrage teil.

Ein hochrangiger Sicherheitsvertreter wurde in al-Sharqiya zitiert. Er sagte, dass die terroristischen Qods Einheiten des Regimes ihren Waffen- und Munitionsschmuggel in den letzten zwei Wochen über die Grenzen in Basra, Wasit und der Diyala Provinz erhöht haben.

Der Sicherheitsbeamte sprach anonym mit dem irakischen TV Sender, ergänzte aber, dass die geschmuggelten Waffen und Raketen ebenso wie größere Raketen, Gewehre mit Schalldämpfern und großer Munition in einer iranischen Fabrik hergestellt werden.

Er ergänzte, dass Waffen und Munition in Bagdad und Basra gelagert werden.

Der Sicherheitsbeamte warnte vor einem steigenden Schmuggel von Waffen aus dem Iran, dem Zugang von terroristischen Gruppen und neuen Bombenanschlägen. Er sagte, die aktuelle Sicherheitslage in der derzeitigen politischen Lage dazu führt, dass die Qods Einheiten intensive Operationen durchführen, um die Agenda des iranischen Regimes durchzusetzen.

Nuri al-Maliki, der amtierende Premierminister weis genau über den Zugang von Waffen und Spezialeinheiten in den Irak aus dem Iran Bescheid, doch er lehnt es ab, dass seine Einheiten solche Aktivitäten bekämpfen, so al-Sharqiya.