Sunday, December 4, 2022
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Kuwait weist Anschuldigungen gegen Camp Ashraf zurück

Camp AshrafNWRI – Ein Mitarbeiter des Außenministeriums Kuwaits wies die doppelzüngigen Lügen der Handlanger des iranischen Regimes zurück, die behaupteten im Camp Ashraf seien Gräber von vermissten kuwaitischen Bürgern gefunden worden, so die Tageszeitung Kuwaits al-Nahar am Montag.

Die Zeitung schrieb: "Der Direktor der Untersuchungs- und Koordinierungssabteilung des kuwaitischen Außenministeriums, Botschafter Khaled al-Moghamis, dementierte Berichte, denen zufolge kuwaitische Behörden nach merkwürdigen Äußerungen eines irakischen Regierungsvertreters den Fall abgeschlossen hätten. Er machte darauf aufmerksam, dass der Fall von 236 Vermissten aus Kuwait gelöst sei, wenn deren Leichname übergeben worden seien." Die Zeitung ergänzte: "Zur Existenz von Gräbern von kuwaitischen Toten im Camp der iranischen Volksmojahedin (PMOI/MEK), erklärte al-Moghamis, dass die Iraker erst vor kurzem solche Berichte dementiert hätten, vor allem auch, weil die PMOI weder direkt noch indirekt zu solchen Ereignissen in Verbindung stehe. Und ich werde alles widerlegen, was von nichtoffiziellen Stellen außerhalb des Drei-Parteien-Ausschusses behauptet wird."

Die kuwaitische Tageszeitung berichtee auch, dass al-Moghamis mehrere Untersuchungen in Auftrag gegeben habe, die sich mit der Verbreitung dieser Art von Nachrichten befasse und betonte, dass Kuwait den Fall nicht eher abschließen werde, bis der letzte Leichnam aus dem Irak zurück gekehrt sei.