Sunday, December 4, 2022
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Maliki erklärt Ashraf den Krieg und kündigt einen Überfall an

Militärische Besetzung des Lagers Ashraf – Nachricht Nr. 146

Internationaler Aufruf, das Leben der wehrlosen Bewohner  zu retten

NWRI – Am Dienstag, den 11. Oktober, sagte der irakische Premierminister Nouri al-Maliki im Gespräch mit Reuters: „Wir geben der PMOI und der internationalen Gemeinschaft bis zum Ende des Jahres Zeit; darnach steht es uns frei, Entscheidungen zu treffen, die ihr Verbleiben auf irakischem Territorium beenden.

Wir geben unseren Nachbarländern im Falle von Mordtaten nicht den Rat, zu schweigen.“ [Aus dem Arabischen übersetzt] Das ist nichts anderes als grünes Licht für eine verbrecherische Handlung des iranischen Regimes auf irakischem Gebiet.

Mit unverschämter Lüge sagt Maliki: „Sie greifen … den Iran an. Und schlimmer noch, sie mischen sich in unsere inneren Angelegenheiten ein. Sie sind eine terroristische Organisation ohne rechtlichen Status.“

Frau Maryam Rajavi, die gewählte Präsidentin des iranischen Widerstands, bezeichnete diese Erklärungen als schamlose Kriegserklärung gegen Ashraf und Vorbereitung eines weiteren Blutbades und Massakers an den wehrlosen, unbewaffneten Bewohnern Ashrafs. Sie fügte hinzu, diese Bemerkungen gestatteten keinen Zweifel an den ominösen Absichten des iranischen Regimes und der irakischen Regierung, die internationalen Bemühungen um eine friedliche Lösung für Ashraf scheitern zu lassen.

Frau Rajavi forderte die USA und die Vereinten Nationen, besonders deren Generalsekretär, auf, umgehend Maßnahmen zur Verhinderung einer humanitären Katastrophe großen Ausmaßes zu ergreifen, die von nun an vorhersagbar ist, die Regierung des Iraks zur Streichung der Frist bis zur Schließung Ashrafs Ende des Jahres zu zwingen, UN-Beobachter oder US-Truppen in Ashraf zu stationieren, und den Schutz der Bewohner vor Gewalttat und erzwungener Umsiedlung zu sichern, damit der Weg zu einer friedlichen Lösung gebahnt wird.

Sie forderte auch den Hohen Kommissar der Vereinten Nationen für Flüchtlinge auf, ungeachtet der Obstruktionen des iranischen Regimes und der irakischen Regierung den Bewohnern Ashrafs den Flüchtlingsstatus zuzuerkennen, damit kein Vorwand für ein Massaker verbleibt.

Die Bemerkungen Maliks folgen einer Serie besonderer Zusammenkünfte von Danaifar, dem Botschafter des Mullah-Regimes im Irak, mit Maliki, Hassan al-Saneed, Ammar al-Hakim, Hadi al-Ameri und Ibrahim Jaafari, alle in den vergangenen 10 Tagen. Bei diesen Zusammenkünften bat Danaifar seine Gesprächspartner, die internationalen Bemühungen um eine friedliche Umsiedlung Ashrafs zurückzuweisen und die schurkische Frist zur Schließung Ashrafs am Ende des Jahres 2011 zu bekräftigen.

Sekretariat des Nationalen Widerstandsrates Iran

12. Oktober 2011